Sport : Eisbären verlieren in Iserlohn

Die Berliner unterliegen nach 3:0-Führung noch 3:4.

Berlin - Vier Spiele sind es noch in der Hauptrunde der Deutschen Eishockey-Liga. So langsam können sich die Eisbären darauf einstellen, dass sie im Viertelfinale die Play-offs mit einem Heimspiel beginnen. Auch wenn sie am Freitag einen 3:0-Vorsprung verspielten und bei den heimstarken Iserlohn Roosters 3:4 nach Penaltyschießen verloren. Ein Punkt blieb den Berlinern so nur und sie rutschten auf den zweiten Platz ab, haben aber sechs Punkte Vorsprung auf Platz fünf.

Für die Eisbären war es die dritte Saisonniederlage gegen die Roosters, dabei hätten sie diesmal locker gewinnen können. Nach zwei Toren von Sven Ziegler und einem Treffer von Marcel Noebels schien schon alles klar – allerdings waren da erst 23 Spielminute vorbei. Ziegler wäre sogar fast ein Hattrick gelungen, aber er scheiterte knapp – und das war weniger gut für die Eisbären, denn Iserlohn kam auf 2:3 heran und im Schlussdrittel verloren die Eisbären ihre Führung gegen die diszipliniert spielenden Roosters: Iserlohn erhielt nicht eine Strafminute, die Eisbären 22 (inklusive einer Zehn-Minuten-Strafe gegen Laurin Braun). Es ging in die Verlängerung und ins Penaltyschießen. In dem sicherte Mike York mit seinem Tor Iserlohn zwei Punkte. Uwe Krupp sagte trotz der Niederlage: „Ich glaube, das war von den vier Spielen unser bestes gegen Iserlohn.“

Am Sonntag müssen die Berliner in Köln antreten (14.30 Uhr) – für Uwe Krupp ein besonderes Spiel, sicher will der Berliner nach der 1:6-Niederlage im November diesmal bei seinem alten Klub einen freundlicheren Nachmittag verleben als seinerzeit. Dass der Trainer in diesem Zusammenhang dessen Spiel schon mal als eines wie jedes andere einstuft – geschenkt. In jedem Fall würde den Eisbären ein Punkt gut tun, um die Chance auf das Heimrecht in den Play-offs zu festigen. Und es dürfen selbstverständlich diesmal auch zwei oder drei Punkte sein. cv

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