Sport : Eisbären verlieren nach Penaltyschießen

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Augsburg Die Eisbären zeigten sich nach ihrem 3:2-Erfolg am Dienstag auch gestern in besserer Form als in den vier verlorenen Spielen vor dem Auswärtssieg in Krefeld. Auch wenn es für den Meister in Augsburg nicht zu einem Sieg reichte, so erkämpften sich die Berliner wenigstens einen Punkt im Curt-Frenzel-Stadion. Sie unterlagen den Augsburger Panthern erst nach Penaltyschießen 4:5 (2:2, 1:1, 1:1/0:1) und bleiben damit in der Deutschen Eishockey-Liga auf dem sechsten Tabellenplatz.

Von Beginn an entwickelte sich ein munteres, für die Zuschauer sehr attraktives Spiel. Für die Trainer beider Teams war es aber eher nervenaufreibend, denn die Augsburger und die Berliner spielten derart offensiv, dass es vor beiden Toren mitunter zu turbulent zuging. Resultat der vielen Fehlpässe der Verteidiger waren im ersten Drittel bereits vier Tore. Zwei davon hatten die Berliner Sven Felski (1:0) und Kelly Fairchild (2:2) erzielt. Hatten die Augsburger zunächst noch mehr Chancen als die Berliner, so änderte sich das im Mitteldrittel. Der Berliner Führungstreffer zum 3:2 durch Mark Beaufait war nicht unverdient. Allerdings saßen die Eisbären wieder mal zu häufig auf der Strafbank. Eine dieser Situationen nutzte Yarema zum Ausgleichstreffer.

Als dann Josef Menauer nach einem Konter Berlins Torwart Daniar Dschunussow im letzten Abschnitt überwinden konnte, schien die Vorentscheidung zugunsten der Panther gefallen – Richard Mueller war anderer Ansicht. Nach einem sehenswerten Sololauf über die halbe Eisfläche glich der junge Stürmer zum verdienten 4:4 aus und ermöglichte den Berlinern so das Penaltyschießen. Dort aber gelang Menauer das entscheidende Tor zum Augsburger Sieg. Tsp

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