Eishockey : Auch Schweden und Finnland direkt weiter

Nach Russland und den USA haben sich auch Schweden und Finnland direkt für das Viertelfinale qualifiziert. Da könnte es nun zu einem Duell zwischen Kanada und der "Sbornaja" kommen.

Die Schweden bezwangen im Finale um den Sieg in der Gruppe C Finnland mit 3:0 und gehen somit als zweitbestes Team in das Viertelfinale. Die "Suomis" sind trotz der Niederlage ebenfalls ohne den Umweg der Play-off-Qualifikation für die Runde der letzten Acht gesetzt. In der Neuauflage des Olympia-Endspiels von Turin traf Loui Eriksson in der siebten Minute zum 1:0. Niklas Backström gelang der zweite Treffer (25.), ehe erneut Eriksson für den Endstand sorgte (39.).

Zuvor hatten am "Super-Sonntag" bereits die USA und Russland ihre jeweiligen Gruppen gewonnen. Die Amerikaner ziehen nach ihrem Sieg über Kanada als bestes Team ins Viertelfinale ein und haben damit die vermeintlich leichteste Ausgangsposition. Nächster Gegner der US-Boys ist entweder die Schweiz oder Weißrussland. Durch ihre Niederlage haben die Kanadier hingegen bei ihrer Mission Gold eine schwere Aufgabe vor sich. Sollte den Gastgebern ein Sieg gegen Deutschland glücken, wäre Weltmeister Russland bereits im Viertelfinale der Kontrahent.

Russland nach Sieg über Tschechien Gruppensieger

Die "Sbornaja" hatte durch einen 4:2-Sieg über Tschechien die Viertelfinal-Tickets als Sieger der Gruppe A gebucht. Jewgeni Malkin brachte die Russen im ausverkauften Canada Hockey Place in der 16. Minute in Führung. Tschechiens Superstar Jaromir Jagr saß wegen Haltens auf der Strafbank. In der letzten Minute des Auftakt-Drittels nutzte Tomas Plekanec eine doppelte Überzahl zum 1:1. Viktor Kozlow erzielte das 2:1 (35.) für die Russen, Malkin erhöhte mit seinem zweiten Treffer in der 42. Minute auf 3:1. Mitverantwortlich für den Gegentreffer war erneut Jagr, der die Scheibe zuvor im Mitteldrittel nach einem gewaltigen Check von Alexander Ovechkin verloren hatte. Nach dem Anschlusstreffer von Milan Michalek (55.) drängten die Tschechen auf den Ausgleich und nahmen kurz vor Ende sogar Torhüter Tomas Vokoun aus dem Gehäuse. Dies nutzte Pawel Datsyuk 13 Sekunden vor Schluss zur Entscheidung. (Leo/dpa)





0 Kommentare

Neuester Kommentar