Eishockey-Play-offs : Freezers siegen, Eisbären warten

Die Hamburg Freezers haben in der Play-off-Qualifikation gegen Frankfurt ausgeglichen. Somit fällt erst in Spiel fünf am Mittwoch die Entscheidung darüber, wer Berliner Gegner im Play-off-Viertelfinale wird

Claus Vetter
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Es geht weiter. Heerema (li.) und die Lions müssen noch mal gegen Hamburg spielen.Foto: dpa

Bei den Eisbären waren sie im Geiste schon bei den Frankfurt Lions. "Ich gehe davon aus, dass die Lions unser Viertelfinalgegner in den Play-offs sein werden", hatte Trainer Don Jackson noch am Montagnachmittag gesagt. Kann sein, dass es so kommt - oder auch nicht. Scheinbar aussichtslos lagen die Freezers nach zwei Heimniederlagen in der Play-off-Qualifikation schon gegen die Lions zurück. Doch mit dieser Hypothek konnten sie offenbar gut spielen. Am Sonntag siegten die 2:1 in Frankfurt und am Montag gelang ihnen das gleiche Ergebnis - diesmal nach Verlängerung. 2:2 steht es nun in der Serie, somit kommt es am Mittwoch in Hamburg zum Endspiel um den letzten Play-off-Platz in der Deutschen Eishockey-Liga.

Schon für die Play-offs qualifiziert ist Pokalsieger EHC Wolfsburg nach dem dritten Sieg gegen Augsburg. Im Curt-Frenzel-Stadion siegten die Niedersachsen 4:3 bei den Schwaben. Gregg Johnson erzielte das entscheidende Tor in der Verlängerung. Wolfsburg tritt nun in der "Best-of-seven"-Serie zunächst bei den Hannover Scorpions an. Die anderen Viertelfinalserien bestreiten Düsseldorf und Krefeld, sowie Mannheim und Nürnberg.

In der 67. Minute trifft Smyth in der Verlängerung für die Freezers

Während sich sieben Mannschaften also schon auf die Play-offs konzentrieren können, rangeln Hamburg und Frankfurt weiter: 66 Minuten und 33 Sekunden waren am Montag in der Frankfurter Eissporthalle am Ratsweg gespielt, als Alexander Barta im Hamburger Überzahlspiel aufs Frankfurter Tor schoss und Brad Smyth unhaltbar für Torwart Ian Gordon abfälschte und so den Treffer zum 2:1 erzielte. 


 

 

Die Hamburger Chancen auf die Play-offs sind seit Montag wieder erstaunlich gut. Die Eisbären freuen sich allerdings vor allem darüber, dass die Serie ihres neuen Gegner über fünf Spiele geht. "Wer immer da gewinnt, wird wohl ein wenig erschöpft am Freitag zum ersten Play-off-Spiel nach Berlin kommen", sagt Eisbären-Stürmer Sven Felski. Sein Trainer Don Jackson nimmt es übrigens gelassen, dass der Hauptrundenerste seinen Viertelfinalgegner immer noch nicht kennt. "Jetzt warten wir eben bis Mittwoch", sagt Don Jackson. "Wichtig ist ohnehin nur, dass wir am Freitag physisch und mental fit sind - egal, ob der Gegner nun aus Frankfurt oder Hamburg kommt."

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