Sport : EM-Splitter: Nach Abpfiff

Thailänder schwänzen Schule

Die EM hat großen Einfluss auf den Unterricht in thailändischen Schulen, zumindest auf die Klassenstärke. Rund 1000 Schüler haben nach der nächtlichen Fernsehübertragung der Partie zwischen England und Portugal in Bangkok am nächsten Morgen die Schule geschwänzt, 800 weitere schliefen während des Unterrichts fast ein. Das ergab eine Untersuchung der Schulbehörde in fünf Schulen in Bangkok.

Pasta und Parma-Schinken

Die italienische Mannschaft muss fern der Heimat bei der EM nicht auf die gewohnte Kost verzichten. Im Hauptquartier der Italiener in Grobbendonk sind zentnerweise Italiens Köstlichkeiten von Pasta bis Parma-Schinken eingelagert worden.

Fünf Türken sprechen Deutsch

Sie sind in Deutschland geboren, sprechen perfektes Deutsch - doch sie gehören bei der Europameisterschaft zu den Leistungsträgern der türkischen Fußball-Nationalelf. Tayfun Korkut, Tayfur Havutcu, Ümit Davala und Ögun Temizkanoglu haben nicht in der Türkei Fußball spielen gelernt. Die vier sind Kinder der Gastarbeiter-Generation, wurden in Ruit bei Stuttgart, Hanau, Mannheim und im Ruhrgebiet geboren, begannen ihre Karriere bei deutschen Klubs und wechselten dann ins Land ihrer Vorfahren.

Beckham kriegt den Hals nicht zu

David Beckham wird um weitere Millionen Pfund reicher. Mit Beginn der neuen Saison in der Premier League stellt Beckhams Klub Manchester United eine spezielle "Beckham"-Website ins Internet, um das Merchandising mit dem 25-Jährigen zu verstärken. Beckham soll umgerechnet rund 36 Millionen Mark für den neuen Vertrag erhalten, den seine Manager und Manchester United nach der EM aushandeln wollen.

Bier-Streit in Rotterdam

In Rotterdam ist ein Streit um das Bier ausgebrochen, das die dänische Brauerei Carlsberg speziell für Fußball-Fans gebraut hat. Die Stadt hat das nahezu alkoholfreie Getränk des EM-Sponsors aus seinen Infotainment-Zentren für Anhänger verbannt. Wie das "Algemeen Dagblad" berichtete, seien viele Fans aus den Zentren weggelaufen, weil sie das Bier für untrinkbar befanden. Gegen den Wunsch der Sicherheitsbeamten strömten durstige Schlachtenbummler in die Kneipen der Innenstadt.

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