Sport : Endspiel mit Hans Meyer

Spätestens Montag will Hertha sagen, ob der Trainer bleibt

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Berlin (AG/ale). Das Thema ist sensibel. Und dementsprechend reagiert Herthas Trainer Hans Meyer auch darauf. Bleibt er nun, geht er doch? Meyer pflegt auf die tägliche Frage meist zu antworten: „Mir wurde kein Ultimatum gesetzt. Ich muss mich in dieser Woche nicht entscheiden.“

Und doch wird es eine Entscheidung geben müssen. Manager Dieter Hoeneß hat sie auch mit Rücksicht auf Hans Meyer und mit Rücksicht auf die aktuelle Situation noch nicht wie vorgesehen in diesen Tagen erzwungen. Das wäre auch nicht besonders klug gewesen, denn noch immer hat Hoeneß die Hoffnung nicht aufgegeben, Meyer halten zu können. Nach dem 1:0Sieg gegen Wolfsburg wäre ein weiterer Erfolg, zumal in Gladbach bei Meyers ehemaligen Klub, eine gute Gelegenheit, die endgültige und abschließende Diskussion mit dem Trainer zu suchen. Hoeneß sagt deshalb: „Wir werden am Sonntag oder spätestens Montag mitteilen, ob Hans Meyer unser Trainer bleibt.“

Wenn er bleiben soll, wird, neben einem Sieg gegen Gladbach, sehr viel Überzeugungsarbeit nötig sein. Nicht umsonst wiederholt Meyer auch einen anderen Satz gerne: „Ich habe eh nie gesagt, dass ich bleibe.“ Die persönliche Tendenz ist aus diesen Worten unschwer abzulesen, und sie gilt für die Erste und Zweite Liga.

Und so sondiert Hertha schon eifrig den Trainermarkt, auch wenn noch niemand konkret angesprochen wurde. Man will sich Zeit nehmen, wenn die Suche denn schon sein muss. Vielleicht sogar bis in den Mai hinein.

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