Sport : Erfolgreich auf allen Positionen

Deutsche Eishockey-Nationalspieler machen in der National Hockey League Furore

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Washington (Tsp). Für die deutschen EishockeyProfis lief es in der Nacht zum Sonnabend in der nordamerikanischen Profiliga NHL sehr gut. Ein wenig zittern musste allerdings Dennis Seidenberg mit den Philadelphia Flyers, die erst in der Verlängerung mit 2:1 bei der Colorado Avalanche gewannen. Die Flyers bleiben als Tabellenführer der Atlantic Division auf Play-off-Kurs. Der 21-jährige Seidenberg, in der Vorsaison noch für die Mannheimer Adler in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) aktiv, ist der beste Neuling im Team von Philadelphia. In 31 Partien hat der gebürtige Schwenninger neun Scorerpunkte auf sein Konto gebracht und ist viertbester Verteidiger bei den Flyers.

Auch für Olaf Kölzig läuft es blendend. Nach überstandener Leistenverletzung ist der deutsche Nationaltorhüter, der bei den Olympischen Winterspielen in Salt Lake City verletzt zuschaute, auf dem Wege zu alter Stärke. Sonnabend rettete Kölzig Washington einen 3:2-Sieg gegen die New Jersey Devils. Vor 17 000 Zuschauern zeichnete der Torwart mit 29 Paraden aus. Washington liegt in der Southeast Division mit 37 Punkten auf dem dritten Rang.

Nationalspieler Marco Sturm ist indes momentan der erfolgreichste deutsche Feldspieler in der NHL. Sturm schoss beim 4:1 der San Jose Sharks gegen die Anaheim Mighty Ducks sein 13. Saisontor. Trotz des 14. Sieges im 35. Spiel belegen die Sharks nur den vorletzten Platz in der Pacific Division. Bundestrainer Hans Zach wird es freuen: Kommt San Jose nicht in die Play-offs, wird Sturm im April und Mai der Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Finnland zur Verfügung stehen. Schließlich finden die Play-offs in der NHL zeitgleich mit der WM statt. Ebenfalls ein Ticket für Helsinki wird dann wohl auch Stürmer Jochen Hecht lösen können. Ohne den verletzten Mannheimer (Gehirnerschütterung) kassierten die Buffalo Sabres beim 2:3 gegen die Ottawa Senators ihre vierte Niederlage in Folge. Buffalo hat als Schlusslicht der Northeast Division fast keine Chance mehr auf einen Play-off-Platz.

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