Sport : Erweiterte Strafen

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Bei der Tagung des DFB in Bad Boll ging es nicht nur um die Vergangenheit. Schließlich lautete der Untertitel der Veranstaltung: „Aus der Geschichte lernen“. Stephan J. Kramer, Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, bescheinigte dem Deutschen Fußball-Bund einen durchaus erfolgreichen Lernprozess. Er kritisierte aber, dass es in den Stadien immer noch zu rassistischen und antisemitischen Ausfällen komme. Als Beispiel nannte er unter anderem den Vorfall kürzlich in der vierten Liga, als der für Sachsen Leipzig spielende Nigerianer Ogungbure in Halle verbal und körperlich attackiert worden war. Alfred Sengle, beim DFB für Sicherheit zuständig, sagte, dass der DFB seine Landesverbände angewiesen habe, einen Katalog mit Strafen für rassistische Vorfälle zu übernehmen. Dadurch würden auch in den unteren Ligen harte Sanktionen möglich, von Platzsperren über Punktabzüge bis hin zum Zwangsabstieg. mah

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