Fairplay-Wertung : Doch noch ein Titel für die Bayern

Die Mannschaft des FC Bayern ist nach Urteil der DFB-Schiedsrichter fairstes Team der abgelaufenen Saison. Damit ließen die Münchner Bremen und den VfB Stuttgart hinter sich.

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Zumeist fair: Phillip LahmFoto: ddp

Frankfurt/Main - Der deutsche Rekordmeister FC Bayern München hat in der abgelaufenen Saison der Fußball-Bundesliga doch noch einen Titel gewonnen. Die sportlich enttäuschenden Münchner entschieden die nationale Fairplay-Wertung für sich. Bei der im Rahmen des entsprechenden Uefa-Wettbewerbs von den DFB-Schiedsrichter-Managern durchgeführten Beurteilung verwiesen die Bayern den SV Werder Bremen und Meister VfB Stuttgart auf die Plätze.

Bei der Bewertung durch die DFB-Schiedsrichter-Manager wurden nach den Richtlinien der Uefa nicht nur Gelbe, Rote und Gelb-Rote Karten berücksichtigt. Es flossen auch so genannte weiche Kriterien wie das Auftreten der Mannschaften gegenüber Gegner und Schiedsrichter-Gespann sowie das Verhalten der Offiziellen und der Fans in die Beurteilung ein.

Anders als in den vergangenen Jahren gibt es keine Möglichkeit mehr für ein deutsches Team, über die Fairplay-Wertung in den Uefa-Cup zu gelangen. Die Auslosung unter den fairsten Nationalverbänden hat bereits vor dem Saisonende stattgefunden. Deutschland wurde dabei nicht gezogen. Zuletzt hatte sich der FSV Mainz 05 in der Saison 2005/06 über die Fairplay-Wertung für den Uefa-Cup qualifiziert. 

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