Sport : Fakten: Frankreich und Japan im Finale und weitere Meldungen

weitere Meldungen

Fußball-Weltmeister Frankreich und Japan bestreiten am Sonntag das Endspiel um den Konföderationen-Pokal. Die Franzosen gewannen gegen Rekord-Weltmeister Brasilien 2:1 und verteidigten damit ihre Führung in der Weltrangliste. In der Neuauflage des WM-Endspiels von 1998 sorgte Marcel Desailly (54.) vor 34 527 Zuschauern in Suwon mit seinem Treffer für die Entscheidung. Zuvor hatte der Brasilianer Ramon (30.) die Führung des Weltmeisters durch Robert Pirès (7.) ausgeglichen. Im zweiten Halbfinale hatte sich Japan in Yokohama mit 1:0 gegen Australien durchgesetzt.

Festnahmen in Prag

Nach Krawallen in einem Prager Nachtklub sind vier Spieler und ein Trainer der nordirischen Fußball-Nationalmannschaft von der Polizei vorläufig festgenommen worden. Das Quintett soll sich nach der 1:3-Niederlage von Nordirland gegen Tschechien in einer Bar eine Serviererin leicht verletzt und das Inventar beschädigt haben. Bei den Festgenommenen soll es sich um Kapitän Hughes, Kennedy, Healy und Ferguson sowie Torwarttrainer Wright handeln.

Ufa vermarktet Arminia

Fußball-Zweitligist Arminia Bielefeld hat einen Zehnjahresvertrag mit dem Hamburger Sportrechte-Vermarkter Ufa geschlossen. Die Kooperation, die zur neuen Saison beginnt, beinhaltet sämtliche Vermarktungsrechte des Vereins von den TV-Rechten über das Sponsoring bis zur Vermarktung der Logen im Stadion. Arminia Bielefeld ist nach dem Hamburger SV, Borussia Dortmund, Hertha BSC und dem 1. FC Nürnberg der fünfte deutsche Profiklub, den die Ufa komplett vermarktet.

Fußballchef droht Verfahren

Der Präsident des brasilianischen Fußball-Verbandes (CBF), Ricardo Teixera, muss sich möglicherweise vor Gericht verantworten. Der Schwiegersohn des ehemaligen Fifa-Präsidenten Joao Havelange steht im Verdacht, sich bei einem 160-Millionen-Dollar-Vertrag des CBF mit dem Sportausrüster Nike finanzieller Unregelmäßigkeiten schuldig gemacht zu haben. Dabei soll es sich um Geldwäsche und Steuer-Vergehen handeln.

Illgner vor dem Abschied

Fußball-Weltmeister Bodo Illgner steht vor dem Abschied von Real Madrid. Der ehemalige deutsche Nationaltorwart, der von Trainer Vicente del Bosque überraschend für das Testspiel beim Zweitliga-Absteiger CF Madrid nominiert worden war, sagte nach der Begegnung vielsagend, dies könne sein letztes Spiel für Real gewesen sein. Real bestätigte Verhandlungen Illgners mit Sportdirektor Jorge Valdano, nach denen der Vertrag aufgelöst werden soll.

Spanische Lebensretter

Zwei spanische "U21"-Fußballer haben in Tel Aviv einem 77 Jahre alten Israeli das Leben gerettet. Direkt vor ihrem Hotel am Strand von Tel Aviv sprangen Orbaiz vom künftigen Heynckes-Klub Athletic Bilbao sowie sein Teamkollege Jusue aus Pamplona ohne Zögern ins Mittelmeer, als der Mann um Hilfe rief. Zahlreiche Sicherheitskräfte, die aufgrund der angespannten Lage in Israel das spanische Mannschaftshotel bewachten, hatten nicht reagiert.

WM auf dem Sachsenring bis 2006

Die Motorrad-Weltmeisterschaft wird bis zum Jahr 2006 auf dem Sachsenring durchgeführt werden. Am Donnerstag wurde die für 40,8 Millionen Mark erweiterte Strecke übergeben und damit die Voraussetzung für den Verbleib des Grand-Prix-Rennens in Sachsen geschaffen.

Badminton-WM ohne Deutsche

Bei der Badminton-Weltmeisterschaft in Sevilla sind mit Nicole Grether (Uerdingen) und Nicol Pitro (Friedrichshafen) die letzten Deutschen ausgeschieden. Das Damen-Doppel unterlag im Achtelfinale dem indischen Team Deyana Lombran/Indarti Issolina mit 15:5, 16:17, 3:15. Die Deutschen konnten im zweiten Satz sieben Matchbälle nicht verwerten. In den Einzelwettbewerben waren bereits Conrad Hückstädt (Berlin) und Nicole Grether (Uerdingen) ausgeschieden.

Gesell fällt aus

Für die Deutsche 800-m-Meisterin Claudia Gesell ist das Weltmeisterschafts-Jahr gelaufen. Die 23-jährige Mittelstrecklerin aus Leverkusen muss wegen einer Bandscheibenvorwölbung im Bereich der Lendenwirbelsäule weitere drei Wochen pausieren. Dadurch kann sie nicht an den Deutschen Meisterschaften in drei Wochen in Stuttgart teilnehmen und sich damit auch nicht für die WM in Edmonton qualifizieren.

Philipps Seuchenjahr

Der Dortmunder Sprinterin Andrea Philipp droht das Aus für die gesamte Leichtathletik-Saison. Die WM-Dritte von 1999 über 200 m laboriert an einer Schleimbeutelentzündung in der rechten Achillessehne und kann frühestens auf einen Start Ende des Monats bei den Deutschen Meisterschaften in Stuttgart hoffen. Möglicherweise wird die 29-Jährige auch nicht bei den Weltmeisterschaften starten können. "Das ist mein Seuchenjahr", sagte Andrea Philipp.

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