Sport : Fakten: Fünf für 2008 noch im Topf und weitere Meldungen

weitere Meldungen

Zwei Monate vor Vergabe der Olympischen Spiele 2008 am 13. Juli in Moskau legt die Prüfungskommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) heute in Lausanne ihren Bericht vor. Er soll Aufschluss darüber geben, wer von den Bewerbern Istanbul, Osaka, Paris, Peking und Toronto die besten Voraussetzungen bietet. Zum ersten Mal haben die IOC-Mitglieder die Kandidatenstädte nicht selbst in Augenschein nehmen können. Das Besuchsverbot war als Folge des Korruptionsskandals um Salt Lake City als erfolgreicher Bewerber um die Winterspiele 2002 verhängt worden.

Außenminister entlastet Akpoborie

Der des Transports von Kindersklaven beschuldigte Bundesligaprofi Jonathan Akpoborie ist vom nigerianischen Außenminister Alhaji Sule Lamido entlastet worden. "Unsere Ermittlungen haben eindeutig ergeben, dass an Bord von Akpobories Schiff nur Kinder in Begleitung ihrer Eltern waren", erklärte der Politiker. Der Stürmer des VfL Wolfsburg ist Eigner des Fährschiffes "Etireno", das für den Kindersklavenhandel benutzt worden sein soll. Der Torjäger war auf Druck des Hauptsponsors suspendiert und in seine Heimat geschickt worden.

Kretzschmar kehrt zurück

Nur drei Monate nach seinem öffentlichen Rücktritt von der Nationalmannschaft kehrt Stefan Kretzschmar auf die internationale Handballbühne zurück. Bundestrainer Heiner Brand nominierte den 28-Jährigen für die EM-Qualifikationsspiele gegen die Slowakei. Im Aufgebot setzt Brand auf seine Routiniers und berief im Wesentlichen die Akteure, die bei der Weltmeisterschaft in Frankreich spielten. Die beiden Spiele am 3. Juni in Michalovce und 9. Juni in Dortmund entscheiden über die Teilnahme an der Europameisterschaft 2002 in Schweden.

Verletzte bei WM-Jubelfeiern

Bei den Jubelfeiern in Tschechien nach dem WM-Erfolg im Eishockey gab es in der Nacht zum Montag zahlreiche Verletzte. Im Anschluss an den 3:2-Erfolg im Finale gegen Finnland hatten sich tausende Fans in der Hauptstadt Prag und anderen Großstädten auf den Straßen versammelt. Nach Angaben eines Krankenhaussprechers in Prag kam es aber zu keinem schweren Unfall.

Gegen Tschechien und Schweiz

Bei der Eishockey-Weltmeisterschaft 2002 in Schweden trifft die deutsche Nationalmannschaft in der Vorrunde wieder auf Titelträger Tschechien und den Erzrivalen Schweiz. Dritter Gegner vom 25. April bis 11. Mai 2002 in Göteborg, Jonköping und Karlstad ist in der Gruppe A der Asienvertreter. Aller Voraussicht dürfte das die Mannschaft aus Japan sein.

ATP plädiert für Hamburg

In der Diskussion um das Tennisstadion in Hamburg als Austragungsort eines künftigen "Mini-Slams" für Damen und Herren hat sich ATP-Geschäftsführer Larry Scott für den Rothenbaum ausgesprochen. "Hamburg ist ein Juwel in unserer Serie", sagte der US-Amerikaner: "Ich wäre sehr glücklich, wenn wir hier bleiben könnten." Am Rande des Turniers in Hamburg wird die ATP-Führung Gespräche mit dem Präsidium des Deutschen Tennisbundes führen.

Weiter Führung für Peschel

Der Berliner Uwe Peschel hat seine Führung in der 54. Internationalen Friedensfahrt verteidigt. Auf dem bislang schwersten 4. Teilstück vom polnischen Bystrica Klodzka ins tschechische Olomouc mit fünf Bergwertungen kam er mit dem Hauptfeld ins Ziel. Tagessieger wurde der Geraer Enrico Poitschke vor dem Belgier Tom Steels.

Protest gegen Fehlstart-Änderung

Die Front der Sprintstars gegen eine Änderung der Fehlstart-Regelung in der Leichtathletik wächst. Nun erklärte 100-m-Olympiasiegerin Marion Jones, dass sie gegen das Vorhaben des Weltverbandes IAAF sei, auf den Strecken unter 400 Metern künftig nur noch einen Fehlstart zuzulassen. Wie 100-m-Olympiasieger Maurice Greene (USA) unterschrieb die 25-jährige US-Amerikanerin eine Petition gegen die Regeländerung.

Helmut Meyer verstorben

Helmut Meyer, einer der bekanntesten deutschen Sportfunktionäre der letzten Jahrzehnte, ist am Sonntag nach längerer Krankheit in Darmstadt im Alter von 74 Jahren gestorben. Der Westfale war von 1970 an 20 Jahre lang Leitender Direktor des Bundesausschusses für Leistungssport und anschließend von 1989 bis 1993 Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes.

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