Sport : Fakten: Skisprung-Weltcup: Schmitt siegt - Malysz Achter und mehr

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Martin Schmitt hat mit neuen Ski die Siegesserie des Polen Adam Malysz im Skisprung-Weltcup gebrochen. Der 22-Jährige holte sich gestern in Hakuba (Japan) mit seinem 25. Weltcup-Triumph zugleich das Gelbe Trikot des Gesamtweltcup-Besten zurück. Er erzielte 128 und 130,5 m. Der zuletzt fünfmal in Folge erfolgreiche Malysz stürzte bei 125,5 m und belegte nach 129,5 Metern im zweiten Durchgang Rang acht.

Erneut Anklage gegen Pantani

Gegen den italienischen Radprofi Marco Pantani ist erneut Anklage wegen Sportbetrugs gestellt worden. Das teilte die Staatsanwaltschaft in Trento mit. Pantani war im Dezember von einem Zivilgericht wegen Sportbetrugs aus dem Jahr 1995 zu drei Monaten Gefängnis auf Bewährung verurteilt worden. Diesmal geht es um den Giro 1999. Da war er aus dem Rennen genommen worden, weil sein Blut den erlaubten Hämatokritwert von 50 Prozent überschritten hatte. Ein Indiz für Doping mit EPO.

Liverpool: kein Interesse an Zickler

Der englische Fußball-Rekordchampion FC Liverpool hat das vermeintliche Interesse an einer Verpflichtung von Nationalspieler Alexander Zickler von Bayern München dementiert. "Das ist absoluter Müll", erklärte Vorstandsmitglied Rick Parry.

Strafe bei vorzeitigem Wechsel

Der Internationale Fußball-Verband (Fifa) und die EU-Kommission wollen am 16. Februar eine Einigung im Transferstreit erzielen. In der Frage, wann ein Spieler einen Vertrag einseitig kündigen kann, sind nun Laufzeiten von zwei oder drei Jahren im Gespräch. Neuester Vorschlag: Der abwanderungswillige Profi soll dem Verein eine Strafe in Höhe des ausstehenden Gehalts plus einen Anteil, der von der Vertragslänge abhängt, zahlen.

Beckenbauer öffnet die Schatulle

Franz Beckenbauer schreckt in der Diskussion um die Transferpolitik beim Fußball-Meister Bayern München nicht davor zurück, finanziell in neue Dimensionen vorzustoßen. Man sei bereit, auch 40 oder 50 Millionen Mark für einen Superstar auszugeben, sagte der Bayern-Präsident der Bild-Zeitung. Gegen solche Größenordnung hatte sich Manager Uli Hoeneß ausgesprochen.

DTB drohen weitere Einbußen

Nach dem Skandal um Veruntreuung und Bereicherung der entlassenen Top-Angestellten Günter Sanders und Christian Thiemann drohen dem Deutschen Tennisbund weitere Millionen-Einbußen. Denn ISL, Vermarkter auch der German Open in Hamburg, hat finanzielle Schwierigkeiten. 1,2 Milliarden Dollar hat die Schweizer Agentur für die Vermarktungsrechte investiert, wovon der DTB jährlich zwölf Millionen Dollar erhält. Derweil erklärte der frühere DTB-Geschäftsführer Sanders, er habe sich nicht bereichert, und außerdem seien die Vorfälle ohne Beanstandungen geprüft worden.

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