Sport : Fakten: Thorpe beklagt Doping-Politik und weitere Meldungen

weitere Meldungen

Der australische Schwimm-Star Ian Thorpe hat den Weltverband Fina wegen dessen Doping-Politik heftig kritisiert und gleichzeitig dazu aufgefordert, die Anzahl der Bluttests drastisch zu erhöhen "Ich glaube, sie wollen sich mit diesem Problem nicht richtig befassen. Da sind Dinge wie Bluttests, die man viel häufiger durchführen könnte. Aber sie schauen nicht auf dieses Problem", sagte der dreimalige Olympiasieger.

Systematisches Doping in China

Hinweise auf systematisches Doping haben im Land des Olympia-Gastgebers von 2008 für großes Aufsehen gesorgt. Im Trainingszentrum Xipu in der südwestchinesischen Provinz Sichuan wurden drei Athletinnen für zwei Jahre gesperrt. Die Tageszeitung China "Sports Daily" veröffentlichte die Vorfälle am Montag.

Ärger im Amateurfußball

Vielen Klubs im deutschen Amateur-Fußball drohen Punktabzüge und Geldstrafen. Sie hatten mehrfach Sportler eingesetzt, deren Spielberechtigung auf Grund fehlender Sozialversicherungsnachweise ruhten. Nach der Neuregelung des Vertragsamateur-Status gilt jeder Akteur, der über 300 Mark pro Monat erhält, als Vertragsamateur, für den Sozialabgaben gezahlt werden müssen.

Afghanen starten bei Cricketturnier

Ungeachtet der US-Militärschläge gegen ihr Land haben afghanische Cricketspieler an einem Turnier in der pakistanischen Grenzstadt Peshawar teilgenommen. Das Team war im klassischen Nationaldress mit weißer Hose und weißem Shirt angetreten. "Politik ist nicht unser Geschäft, sie sollte niemals mit Sport vermischt werden", sagte Mannschaftskapitän Allahdad Noori.

Anschubhilfe aus Berlin

Dreispringerin Nicole Herschmann (OSC Berlin) ist neue Anschieberin im Bob-Team von Sandra Prokoff (Winterberg). Die Deutsche Meisterin und WM-Teilnehmerin von Edmonton, die mit 14,09 m die deutsche Jahresbestleistung hält, wird ihr Debüt voraussichtlich beim Weltcup-Auftakt am 10./11. November in Winterberg geben.

Weltmeister wechselt das Auto

Der viermalige Rallye-Weltmeister Tommi Mäkinen verlässt nach sieben Jahren das Mitsubishi-Team und fährt ab der kommenden Saison für den Konkurrenten Subaru. Der 37 Jahre alte Finne unterschrieb einen Zweijahresvertrag. Mäkinen kann seinen in diesem Jahr fünften WM-Titel gewinnen. Der Finne führt die Gesamtwertung nach 11 von 14 WM-Läufen derzeit punktgleich mit dem Briten Colin McRae an (beide je 40).

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