FIFA-Exekutivkomitee : WM-Aufstockung auf 40 Teams im Gespräch

Die Sitzung des Fifa-Exekutivkomitees ist überschattet von Festnahmen ranghoher Funktionäre. Dabei sollen wichtige Reformen verabschiedet werden - wie zum Beispiel die Aufstockung der WM-Teilnehmer.

Francois Carrard ist der Chef des neuen Reform-Komitees der Fifa.
Francois Carrard ist der Chef des neuen Reform-Komitees der Fifa.Foto: REUTERS

Das Fifa-Exekutivkomitee berät bei seiner Sitzung am Donnerstag auch über eine Aufstockung der WM-Teilnehmer von 32 auf 40 Mannschaften. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur ist dies Teil des umfassenden Reformpakets, das von dem wichtigen Gremium des Fußball-Weltverbandes verabschiedet werden soll.

Eine Aufstockung war zuletzt von mehreren Funktionären gefordert worden, darunter auch von UEFA-Generalsekretär und Fifa-Präsidentschaftskandidat Gianni Infantino. Eine Ausdehnung kommt aber erst für das Turnier 2026 infrage. Die Weltmeisterschaften 2018 in Russland und 2022 in Katar sollen demnach noch mit 32 Mannschaften stattfinden.

Zahl der WM-Teilnehmer ist nicht geregelt

Eine entsprechende Entscheidung durch das Fifa-Exekutivkomitee bedürfte im Gegensatz zu anderen Reformpunkten keiner Genehmigung durch den außerordentlichen FIFA-Kongress am 26. Februar, bei dem auch ein Nachfolger des suspendierten Präsidenten Joseph Blatter gewählt werden soll.

Die Zahl der WM-Teilnehmer ist nicht in den FIFA-Statuten geregelt, sondern in den Turnierregularien, für die der Kongress nicht zuständig ist. Somit könnte das Exekutivkomitee bereits Fakten schaffen. Bei 40 Mannschaften würde das Fünf-Wochen-Event mit bis zu 32 zusätzlichen Spielen weiter enorm aufgebläht. Der Weltmeister würde dann womöglich in 96 Partien ermittelt. Der WM-Gastgeber 2026 wird frühestens beim Fifa-Kongress 2017 in Kuala Lumpur bestimmt. (dpa)


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