Financial Fairplay : Uefa sanktioniert zehn Klubs

Die Uefa hat insgesamt zehn Vereine - darunter die italienischen Spitzenclubs Inter Mailand und AS Rom - wegen wirtschaftlichen Fehlverhaltens sanktioniert.

Wie die Europäische Fußball-Union am Freitagabend mitteilte, müssen die Vereine unter anderem Geldbußen leisten und dürfen beim nächsten Start im Europacup nicht die übliche Maximalzahl von 25 Spielern melden. Zudem verpflichteten sich die Clubs, bestimmte strengere Finanzkennzahlen in ihren Bilanzen einzuhalten. Tatsächlichen juristischen Zugriff hat die Uefa nur auf Clubs, die sich für den Europapokal qualifizieren durch die Streichung von Startgeldern und Siegprämien.

Neben Inter und Rom wurden auch Besiktas Istanbul, AC Monaco, Sporting Lissabon, FC Krasnodar, Lokomotive Moskau, ZSKA Sofia, Karademir Karabükspor und der FC Rostow sanktioniert. Alle Clubs akzeptierten die Strafen, teilte die Uefa mit. Hintergrund sind die Regularien zum Financial Fair Play, mit dem die Uefa die Vereine zu maßvollem Wirtschaften verpflichten will.

Inter Mailand darf bei der nächsten Qualifikation für den Europapokal nur 21 statt 25 Spieler im Kader haben. Zudem werden wie für AS Rom mindestens sechs Millionen Euro Geldbuße fällig, die sich für Inter bei weiteren Vergehen auf bis zu 20 Millionen Euro steigern können.

Der AS Monaco - in dieser Saison Viertelfinalist der Champions League - muss drei Millionen Euro zahlen, bei weiteren zehn Millionen Euro auf Bewährung. (dpa)

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