Sport : Finger geheilt: Steffen wieder im Becken

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Berlin - Dem Finger geht es wieder einigermaßen gut, das ist die wichtigste Nachricht von Britta Steffen. Den Finger hatte sich die neue Hoffnung des deutschen Schwimmens in der Sierra Nevada gebrochen, beim ersten Höhen-Trainingslager, das Örjan Madsen, der neue Cheftrainer, geleitet hat. Höhen-Trainingslager liegen dem Norweger genauso am Herzen wie der Gesundheitszustand der vierfachen Europameisterin und 100-m-Freistil-Weltrekordlerin. Schließlich soll sie im nächsten Frühjahr bei der WM 2007 Medaillen in Australien gewinnen. Aber dazu muss sie sich erst qualifizieren. Und die WM-Tickets werden von heute an vergeben, bei der so genannten Wintermeisterschaft in Hannover. „Wir sind verhalten optimistisch“, sagte Steffens Trainer Norbert Warnatzsch in einem Interview. Die 23-Jährige absolviert drei Einzel-Starts, für sie ist es die erste Bestätigung ihrer grandiosen EM-Leistungen in Budapest.

Aber nicht nur Steffen muss sich in Hannover beweisen. Annika Lurz, die unter ihrem Mädchennamen Liebs in Budapest Vize-Europameisterin über 200 Meter Freistil wurde, muss beweisen, dass ihre Weltklassezeiten über diese Strecke keine Ausnahme waren. Der neue Star bei den Männern, Helge Meeuw von der SG Frankfurt, hat in Budapest einen Titel gewonnen, das war weniger als er und andere erwartet hatten. In Hannover hat er für sechs Strecken gemeldet, darunter 200 Meter Lagen. Dort will er in absehbarer Zeit unter zwei Minuten schwimmen. Das bedeutete Deutschen Rekord.

Thomas Rupprath (Hannover) und Anne Poleska (Essen) haben ihre Star-Rolle verloren. In Hannover wollen sie die wieder zurück gewinnen, vor allem für Rupprath ist das enorm wichtig. schließlich muss der Profi seine Sponsoren zufrieden stellen. fmb

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