Formel 1 : Horrorcrash von Hamilton

Shooting-Star Lewis Hamilton ist mit seinem McLaren-Mercedes mit 200 Kilometern in der Stunde in einen Reifenstapel gerast. Der Formel-1-Pilot ist außer Lebensgefahr.

Hamilton
Lewis Hamilton wird auf der Trage abtransportiert. -Foto: ddp

NürburgringWM-Spitzenreiter Lewis Hamilton ist in der Qualifikation zum Großen Preis von Europa in seinem McLaren-Mercedes verunglückt. Der Silberpfeil-Pilot aus England raste auf dem Nürburgring im künftigen "Schumacher-S" offenbar nach einem Schaden am rechten Vorderrad fast ungebremst mit über 200 Stundenkilometern in die Reifenstapel. Er sei bei Bewusstsein und ansprechbar, erklärte Teamchef Ron Dennis. "Er hat keine Knochenbrüche", sagte Dennis in TV-Interviews. Auch über die genaue Ursache von Hamiltons erstem Unfall in der Formel 1 herrschte noch Unklarheit.

Hamilton wurde nach einer über zehnminütigen Behandlung am Unfallort mit dem Krankenwagen in das Medical Center zur weiteren Untersuchung gebracht. Der 22-Jährige war zunächst aus eigener Kraft aus dem Wagen gestiegen, hatte sich dann aber auf den Boden legen müssen. Hamilton wurde dann auf eine Trage gelegt - möglicherweise hat der Brite eine Fußverletzung.

Hamilton winkt Fans zu

Hamilton bekam eine Infusion und eine Halskrause umgelegt. Noch auf der Trage winkte er seinen Fans zu und zeigte mit dem Daumen nach oben. Die rechte Frontpartie und die Spitze des Silberpfeils waren demoliert. Möglicherweise hatte sich vor dem Unfall eine Radmutter gelöst.

Formel-1-Pilot Kimi Räikkönen hat sich unterdessen die Pole Position gesichert. Der Finne fuhr im Ferrari die Bestzeit. Neben dem zuletzt zwei Mal nacheinander siegreichen Räikkönen wird Titelverteidiger Fernando Alonso (Spanien) im McLaren-Mercedes vom zweiten Rang starten. Dritter wurde Felipe Massa (Brasilien) im zweiten Ferrari. Bester Deutscher war Nick Heidfeld im BMW-Sauber als Vierter. Ralf Schumacher im Toyota startet vom neunten Rang.

Sollte Hamilton an diesem Sonntag nicht starten können, darf McLaren-Mercedes voraussichtlich nur mit einem Wagen an den Start des 10. WM- Laufs gehen. (mit dpa)

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