Sport : Formel 1: Starts üben in Monte Carlo

Traditionell einen Tag früher als auf den anderen Grand-Prix-Strecken stand in Monte Carlo das Freie Training zum Großen Preis von Monaco in der Formel 1 auf dem Programm. Vor dem rennfreien Freitag nutzte Mika Häkkinen (McLaren-Mercedes) den Tag, um sich bei seinen Fans noch einmal nachträglich in Erinnerung zu bringen. In seiner schnellsten Umrundung des 3,367 km langen Kurses - zwischen den Kurven Ste Dévote, Casino, Tabac und Rascasse - war der ehemalige Weltmeister in 1:19,853 Minuten erheblich schneller als WM-Spitzenreiter Michael Schumacher (0,463 Sekunden Rückstand) im Ferrari. Mit einem fünften Sieg beim prestigeträchtigsten Rennen des Jahres am Sonntag (14 Uhr/live in RTL und Premiere World) in Monte Carlo will der Spitzenreiter (42 Punkte) die drohende Wachablösung in der WM-Tabelle durch David Coulthard (McLaren-Mercedes/38) verhindern. Im gestrigen Training hatte Michael Schumacher "keine großen Probleme". BMW-Williams-Pilot Ralf Schumacher, der einen Unfall unverletzt überstand, blieb dem Bruder auf den Fersen. Heinz-Harald Frentzen (Jordan) war Siebenter, Nick Heidfeld (Sauber) kam auf Rang 14. Aus Angst vor Startkarambolagen auf Grund von Problemen mit der neuen Startautomatik gab es ein Novum in der Formel 1: Nach dem Training durften alle Starts üben. Der Grand Prix in Monte Carlo war noch nie ein ganz gewöhnlicher.

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