Frankfurt - Hoffenheim 1:2 : Festgefahren im Schlamassel

Eintracht Frankfurt verliert 1:2 gegen die TSG Hoffenheim und steckt nach dem zehnten sieglosen Bundesligaspiel in Serie in den niederen Tabellenregionen fest.

Wieder verloren: Die Eintracht-Spieler können es nicht fassen.
Wieder verloren: Die Eintracht-Spieler können es nicht fassen.Foto: dpa

Die sportliche Krise bei Eintracht Frankfurt spitzt sich immer mehr zu. Die Hessen kassierten am Samstag eine 1:2 (0:0)-Heimniederlage gegen die TSG Hoffenheim und stecken nach dem zehnten sieglosen Spiel in Serie in den niederen Tabellenregionen der Bundesliga fest. Vor 41.300 Zuschauern schossen Sven Schipplock und Roberto Firmino die TSG zum nicht unverdienten Erfolg. Die Hoffenheimer Leihgabe Joselu traf für Frankfurt zum zwischenzeitlichen Ausgleich.

Zum Glück für die Eintracht kamen die Gäste in der Offensive zunächst nicht über Ansätze hinaus. So blieben die augenfälligen Defensivschwächen der Hessen in der ersten Hälfte ungestraft. Da auch beim Gastgeber nach vorne wenig zusammenlief, gab es kaum aufregende Szenen. Die erste Chance des Spiels hatte Joselu. Der Spanier scheiterte aus kurzer Entfernung am Hoffenheimer Torhüter Jens Grahl, der erneut den Vorzug vor Koen Casteels erhalten hatte.

Mehr hatten die in der Bundesliga seit zweieinhalb Monaten sieglosen Gastgeber bis zur Pause nicht zu bieten. Die lange Negativserie schien die im nationalen und internationalen Pokalwettbewerb überaus erfolgreichen Frankfurter zu lähmen.

Nach dem Wechsel kam plötzlich Bewegung ins Spiel. 50 Sekunden nach Wiederbeginn brachte Schipplock die TSG nach einem herrlichen Zuspiel von Roberto Firmino in Führung. Die Antwort der Eintracht ließ nur zwei Minuten auf sich warten. Ausgerechnet Joselu traf zum Ausgleich. Glück für die Eintracht: Vor der Hereingabe von Vaclav Kadlec war der Ball knapp im Aus, was dem Schiedsrichter-Gespann jedoch nicht auffiel.

Jetzt wurde es turbulent. Und wieder schlugen die Gäste zu. Dieses Mal passte Schipplock auf Firmino, der den Ball nur noch ins leere Tor zu schieben brauchte. Frankfurt drängte mit Vehemenz auf den erneuten Ausgleich, doch Takashi Inui stand bei seinem Treffer im Abseits und Kadlec scheiterte an Grahl.

Hoffenheim boten sich nun Räume für gefährliche Konter. Kevin Volland hatte nach knapp einer Stunde die Chance zur Vorentscheidung, der U-21-Nationalspieler traf aber nur den Pfosten. Nach dieser wilden Viertelstunde beruhigte sich das Geschehen wieder etwas. Am Ende fehlten der bemühten Eintracht die Mittel, um das Spiel noch einmal zu wenden. Im Gegenteil: Kurz vor Schluss hätte der eingewechselte Anthony Modeste das dritte Tor für die Gäste erzielen müssen, scheiterte aber völlig frei an Kevin Trapp. (dpa)

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