Sport : Frankfurt - Schalke: Schönes Spiel, keine Tore

Schalke 04 hat auch im Duell mit Eintracht Frankfurt seine Schwächephase nicht beenden können und wartet in der Rückrunde weiter auf den ersten Auswärtssieg. In einem insgesamt sehr ansehnlichen Spiel kam der Wintermeister bei den abstiegsbedrohten Hessen nicht über ein 0:0 hinaus und hat nach vier Spielen ohne Sieg jetzt vier Punkte Rückstand auf Tabellenführer Bayern München. Die Eintracht, die seit 1992 im heimischen Waldstadion sechs Niederlagen in Folge gegen Schalke kassiert hatte, verbuchte zumindest einen Teilerfolg, nachdem es zuvor zwei Pleiten in Folge gegeben hatte.

Vor 37 400 Zuschauern begann die Eintracht acht Tage nach der schmerzhaften 1:6-Niederlage in Dortmund selbstbewusst und stürmisch. Der Chinese Chen Yang setzte bereits nach 38 Sekunden ein Zeichen, als er nach einem Solo nur das Außennetz traf. Auch in der Folge bestimmten die Hausherren, bei denen die zuletzt ausgemusterten Alexander Kutschera und Rolf-Christel Guie-Mien eine neue Bewährungschance erhielten, das Tempo.

Erst im Laufe der ersten Halbzeit kamen die Schalker besser ins Spiel. Vor allen Dingen die Stürmer Ebbe Sand sowie Gerald Asamoah, der Emile Mpenza (Magen-Darm-Virus) ersetzte, waren stets gefährlich. Der aufmerksame Eintracht-Keeper Dirk Heinen bewahrte seine Elf nach 33 Minuten vor dem Rückstand, als er einen Schuss von Asamoah meisterte und der Nachschuss von Sand am Aluminium landete.

Ein Chancenplus besaßen aber die Frankfurter. Doch weder Kapitän Torsten Kracht (14.) noch Pawel Kryszalowicz (15., 76.) oder Yang (19.) trafen für die gefällig kombinierenden Gastgeber. Auch nach dem Wechsel setzte sich der offene Schlagabtausch fort. Beide Mannschaften suchten die Entscheidung. Für die Schalker vergab Tomasz Hajto (58.) eine weitere Großchance, als er mit einem 15-Meter-Schuss am glänzend disponierten Heinen scheiterte.

Bei der Eintracht überzeugten Christoph Preuß und Guie-Mien. Asamoah und Sand verdienten sich bei Schalke die Bestnoten. Der Schalker Michael Büskens spielte zum 350. Mal in der Bundesliga.

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