• Freiburg - Stuttgart 1:2: Martin Harnik trifft zweimal bei Stuttgarts 2:1 in Freiburg

Freiburg - Stuttgart 1:2 : Martin Harnik trifft zweimal bei Stuttgarts 2:1 in Freiburg

Zwei Treffer des österreichischen Nationalspielers Martin Harnik haben dem VfB Stuttgart einen 2:1 (1:0)-Erfolg im baden-württembergischen Derby beim SC Freiburg beschert.

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Nach seinem Führungstreffer zum 1:0 zog sich Martin Harnik (r.) vor lauter Freude die Hose über den Bauchnabel. Foto: dpa
Nach seinem Führungstreffer zum 1:0 zog sich Martin Harnik (r.) vor lauter Freude die Hose über den Bauchnabel.Foto: dpa

Nachdem Freiburg die erste halbe Stunde dominiert hatte, aber zu viele Chancen ausließ, konnte Stuttgart mit dem effektiveren Angriffsspiel punkten und am Ende nach dem 3:0 über Hannover 96 den zweiten Sieg in Folge landen. Zumindest bis Samstag rückt der VfB Stuttgart damit in der Tabelle auf Rang drei vor.

Martin Harnik traf vor 24.500 Zuschauern zum 1:0, nachdem Oliver Barths Abwehrversuch misslang und der Ball direkt beim Stuttgarter Stürmer landete. Dessen Schuss aus rund 16 Meter war für Freiburgs Torwart Oliver Barth nicht unhaltbar und markierte so etwas wie den Wendepunkt in einer umkämpften Partie. Harnik fiel danach mit einem ungewöhnlichen Torjubel auf, weil er sich die Hose auf Hüfthöhe zog. Später erzielte er seinem zweiter Treffer in der 73. Minute. Trotzdem mussten die Stuttgarter in der Schlussphase noch einmal zittern, weil Demba Papiss Cisse in der 84. Minute der 1:2-Anschlusstreffer gelang.

Das Spiel hatte mit einer Verspätung von 15 Minuten begonnen, weil ein Stromausfall vor der Partie sowie ein Verkehrsunfall die Freiburger Straßenbahnen für 30 Minuten lahm gelegt hatten. Das schien zuerst einmal die Stuttgarter zu verwirren, die sich einem dynamischen Angriffsspiel des SC ausgesetzt sahen. Die Partie wurde nach guten 20 Minuten ruppiger, was wiederum die Freiburger etwas aus dem Konzept brachte. Die Stuttgarter konnten sich nun mehr Spielanteile im Mittelfeld erkämpfen. Starke Regengüsse machten es den Freiburgern nach der Pause ebenso wenig einfach, eine Aufholjagd zu beginnen wie den Schwaben, ihre Führung zu verteidigen.

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