Füchse Berlin verlieren : Kopflos in Göppingen

Zum Auftakt der Handball-Bundesliga verlieren die Füchse bei Frisch Auf Göppingen mit 27:29 - und das obwohl sie die besten Werfer in ihren Reihen hatten.

DHB-Pokalsieger Füchse Berlin ist mit einer Niederlage in die Bundesliga-Saison gestartet. Vier Tage nach der Supercup-Niederlage gegen Kiel in Stuttgart verlor das Team des neuen Bundestrainers Dagur Sigurdsson bei Frisch Auf Göppingen mit 27:29 (14:15). Vor 4800 Zuschauer waren die besten Werfer Gästespieler: Nenadic traf sechsmal, Romero und Zachrisson je fünfmal.

„Um das Spiel zu gewinnen, haben wir zu viele Fehler gemacht“, sagte Manager Bob Hanning nach dem Spiel, „wir haben in der zweiten Halbzeit den Kopf verloren.“ Seine Mannschaft habe nicht gut ins Spiel gefunden, dann ordentlich ins Spiel gefunden. Mit einem Punkt Rückstand ging es in die Pause. Die Füchse führten danach mit einem Punkt, als Konstantin Igropulo die Chance vergab, auf zwei zu erhöhen. Es folgten fünf Fehlwürfe der Gäste. „Wir hatten das Momentum auf unserer Seite“, sagte Hanning und kritisierte den russischen Fehlschützen: „Die Leistung von Igropulo hat wie im Supercup nicht ausgereicht.“

Vier Tage nach dem Gewinn des Supercups hat auch Titelverteidiger THW Kiel sein Auftaktspiel in der Meisterschaft verloren. Das Team von Trainer Alfred Gislason kassierte am Samstag beim TBV Lemgo eine überraschende 21:27 (13:14)-Pleite. Für den THW Kiel war es die erste Niederlage in einem Bundesliga-Auftaktspiel seit dem 22:24 gegen den TuS N-Lübbecke 2002.

In der Vorsaison hatte Kiel Gastgeber Lemgo im Gerry-Weber-Stadion im westfälischen Halle noch mit 46:24 deklassiert. „Das war von uns kein überragendes Spiel“, bekannte Trainer Gislason, „ich bin von uns sehr enttäuscht. Wir hatten keine gute Abwehr, keine Torhüter dahinter. Wir haben vorne auch viele Fehler gemacht, zu passiv gespielt.“ Tsp/dpa

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