Fußball : Luca Toni wird operiert

In der nächsten Saison will er in der Bundesliga für Furore sorgen. Vor seinem als sicher geltenden Wechsel zum FC Bayern München muss der italienische Nationalstürmer Luca Toni aber nun operiert werden.

Florenz/München - Der italienische Weltmeister unterzieht sich an diesem Samstag einem Eingriff am linken Fuß, soll aber zur kommenden Saison wieder topfit sein.

Toni leidet bereits seit Monaten an einer schmerzhaften Verletzung an einem Mittelfußknochen. Der Star des italienischen Erstligisten AC Florenz wird voraussichtlich drei Wochen pausieren müssen, berichtete die "Gazzetta dello Sport". Damit kann sich der 29-Jährige nicht mehr auf dem Spielfeld von seinen Fans in Florenz verabschieden.

Mit 16 Treffern schoss Toni den Tabellenfünften AC Florenz in dieser Saison als erfolgreichster Torschütze in den Uefa-Cup-Wettbewerb. Auch der italienischen Nationalmannschaft steht der Weltmeister für die Länderspiele am 2. Juni gegen die Färöer Inseln und am 6. Juni gegen Litauen nicht zur Verfügung.

"Bayern bekommen einen ganz neuen Toni"

Bis zum Beginn der Saison-Vorbereitung, die der FC Bayern am 29. Juni aufnehmen wird, soll Toni aber wieder voll belastbar sein. "Die Bayern bekommen einen ganz neuen Toni", titelte "La Gazzetta dello Sport". Die Entscheidung für den chirurgischen Eingriff soll sogar schon in Abstimmung mit seinem neuen Club getroffen worden sein. In München sei man in der Vereinsführung darum auch nicht überrascht gewesen. Toni, der in Florenz noch einen Vertrag bis 2008 hat, soll angeblich für 18 Millionen Euro zum deutschen Rekordmeister wechseln, wo er einen hoch dotierten Fünfjahres-Vertrag erhalten soll.

Professor Marco Bardelli hatte Toni in dieser Woche untersucht und zur Operation geraten. Eine spezielle Physiotherapie in Rom hatte Anfang des Monats nicht den erwünschten Erfolg gebracht. Toni hat in den vergangenen beiden Spielzeiten 47 Tore für Florenz in der Serie A erzielt. In der Nationalelf war er zwölf Mal erfolgreich. (tso/dpa)

0 Kommentare

Neuester Kommentar