Sport : Fußball-Nachwuchs: Deutsche Junioren schielen zur Spitze

Der deutsche Fußball-Nachwuchs gehört in Europa zur Spitze. Das beweisen die Ergebnisse der Junioren-Mannschaften des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) im abgelaufenen Jahr. Zwar konnten sich die deutschen Teams nicht wie Portugal und Frankreich Titel sichern, überzeugten aber insgesamt mit guten Ergebnissen. Nach den Pleiten überalterter Nationalteams bei der WM 1998 und der EM in diesem Jahr macht das U 18-Team des DFB, das nach dem 3:1 im EM-Qualifikationsspiel gegen Frankreich auf Kurs in Richtung Zwischenrunde liegt, ebenso wie andere Nachwuchs-Mannschaften Hoffnung auf eine erfolgreichere Zukunft.

"Wir brauchen uns keine Gedanken um den Nachwuchs zu machen", sagte U18-Trainer Horst Hrubesch nach dem überzeugenden seiner Elf in Hoffenheim. Die DFB-Auswahl, im Sommer Dritter der EM-Endrunde im eigenen Land, benötigt in ihrer Gruppe als Spitzenreiter im letzten Spiel am 30. November in Essen gegen die Niederlande lediglich ein Unentschieden zum Einzug in die Zwischenrunde. "Man hat wieder gesehen, wie gut dieser Jahrgang ist. Diese Mannschaft hat nicht nur einen guten Charakter und eine tolle Einstellung. Die Jungs bringen auch die Voraussetzungen mit, um richtig gut Fußball zu spielen", sagt Hrubesch. "Vier oder fünf seiner Akteure könnten zum Eröffnungsspiel der WM 2006 in Deutschland auflaufen", glaubt Hrubesch. "In Frankreich und den Niederlanden haben die Vereine weniger Geld und müssen daher auf die Jungen bauen. Das bringt was, und unsere Jungs sind nicht schlechter."

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