Galoppsport : Hoppegarten: Meergörl siegt nach dramatischem Endspurt

Meergörl gewinnt das "Diana Trial" auf der Rennbahn Hoppegarten. Für die Stute geht es jetzt im August beim Gruppe-I-Rennen in Düsseldorf weiter.

Ulrich Nickesen
Das Diana-Trial ist die bedeutendste Vorprüfung für den "Henkel-Preis der Diana" in Düsseldorf.
Das Diana-Trial ist die bedeutendste Vorprüfung für den "Henkel-Preis der Diana" in Düsseldorf.Foto: imago/Sorge

Mit einem an Dramatik kaum zu überbietenden Endkampf endete am Sonntag das Europa-Gruppe-II-Rennen Diana-Trial auf der Hoppegartener Rennbahn. Nach einem dramatischen Schlussspurt entschied schließlich das Zielfoto zugunsten der in Hoppegarten von Roland Dzubasz trainierten Stute. Auf der 2000-Meter-Distanz übernahm zunächst der französische Ausnahmejockey Ioritz Mendizabal mit der Außenseiterin Mary Sun das Kommando. Er diktierte die Pace bis 400 Meter vor dem Schluss, ehe er seinem hohem Anfangstempo Tribut zollen und den Weg für Meergörl unter Frederik Tylicki und Pagella unter Alexander Pietsch freigeben musste. Meergörl gewann somit 40 000 Euro Siegprämie für ihre Besitzer, das Gestüt Görlsdorf in der Uckermark.

Die übrigen zehn Teilnehmerinnen, die alle unter gleichen Gewichtsbedingungen starteten, hatten mit dem Ausgang des Rennens nichts zu tun und wurden zu Statistinnen degradiert.

Start beim "Preis der Diana"

Für Meergörl geht es jetzt im August in Düsseldorf beim „Preis der Diana“ weiter, ein mit 400 000 Euro dotiertes Gruppe-I-Rennen. Die um 200 Meter längere Strecke sollte für die Stute dann kein Problem sein; den Testlauf hat sie jedenfalls mit Bravour bestanden.

Nach Vanjura 2010 war das bereits der zweite Sieg in diesem Trial für Erfolgstrainer Roland Dsubasz. Jockey Frederik Tylicki schickt sich offenbar an in die Fußstapfen seines erfolgreichen Vaters Andrzej Tylicki zu treten. Für den seit mehreren Jahren in Irland und Großbritannien beheimateten Jockey hatte sich der Ausflug nach Hoppegarten am Sonntag jedenfalls gelohnt. „Ich habe noch kein Gruppe-I-Rennen gewonnen, aber mit Meergörl kann das jetzt ja sehr bald passieren“, so das Resümee des Jockeytalentes. Vieles spricht dafür, dass er mit seiner Einschätzung richtig liegt.

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