Sport : Geld, Geld, Geld! - FC Bayern stellt in der Königsklasse einen Rekord auf

Bayern München hat in der Champions League bereits nach der Zwischenrunde so viel Geld wie nie zuvor verdient. Mit dem Einzug in das Viertelfinale hat der Deutsche Meister bereits 50,4 Millionen Mark aus dem gut gefüllten Geld-Topf der Europäischen Fußball-Union (Uefa) sicher. Hinzu kommen die Zuschauer-Einnahmen aus den Heimspielen: 212 000 Besucher bei den bislang sechs Partien im Münchner Olympiastadion sorgten für eine Münchner Brutto-Einnahme von rund acht Millionen Mark.

Die vereinsinterne Rekordmarke aus dem Vorjahr, als der Erfolgszug bis ins denkwürdige Champions-League-Finale von Barcelona gegen Manchester United insgesamt 24,2 Millionen Mark an Prämien einbrachte, ist schon jetzt mehr als verdoppelt. Und um bis zu 18 Millionen Mark kann der FC Bayern München sein Prämienkonto im Fall des ersehnten Cup-Gewinns weiter aufstocken; zwei vermutlich ausverkaufte Heimspiele im Viertel- und Halbfinale brächten weitere fünf Millionen Mark brutto. Schon zwei Monate vor Saisonschluss zeichnet sich demnach ab, dass der größte deutsche Sportverein seinen Rekordumsatz des vergangenen Jahres von einer Viertel Milliarde Mark erneut übertreffen dürfte.

Angesichts der großen Kasse ist klar, dass die Münchner in der Champions League Stammgast bleiben wollen. "Die Champions League wird aus finanzpolitischer Sicht auch in Zukunft zur Notwendigkeit", hat Vizepräsident Karl-Heinz Rummenigge erklärt, der als "Außenminister" der Bayern in den Uefa-Gremien sowie der mächtigen Vereinsvertretung "G 14" an der Reform der verkappten Europaliga mitgewirkt hat.

Die nationale Konkurrenz hat beim Kassieren zwar hinter Branchenführer FC Bayern deutlich das Nachsehen, aber trotzdem verdient wie noch nie. Immerhin 30 Millionen Mark erhielt Hertha BSC mit dem Vorstoß in die Zwischenrunde (ohne Zuschauereinnahmen). Und die dürftigen Leistungen der bereits in der Vorrunde gestrauchelten Teams von Bayer 04 Leverkusen (25,5 Millionen) und Borussia Dortmund (19,2) wurden ebenfalls stattlich honoriert. Beide Teams holten sich anschließend noch einen Nachschlag im Uefa-Cup.

Die Summen, die jeder Verein aus dem mit insgesamt einer Milliarde Mark prall gefüllten Topf erhält, setzen sich aus Antrittsgeld, Punkteprämien und vor allem aus dem Fernseh-Pool zusammen. Die Aufteilung der 330 Millionen Mark an TV-Geldern richtet sich nach den Einzahlungen aus den jeweiligen Ländern. Da Deutschland der mit Abstand bestzahlende Fernsehmarkt ist, geht mit 80 Millionen Mark rund ein Viertel des Pools an die vier deutschen Vereine.

Die Summen, die jeder Verein aus dem mit insgesamt einer Milliarde Mark gefüllten Champions-League-Topf erhält, setzen sich aus Antrittsgeld, Punkteprämien und vor allem aus dem Fernseh-Pool zusammen. Die Aufteilung der 330 Millionen Mark an TV-Geldern richtet sich nach den Einzahlungen aus den jeweiligen Ländern.

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