German Masters im Snooker : Mark Selby sagt: Goodbye to Berlin

Auch Titelverteidiger Mark Selby ist bei den German Masters ausgeschieden. Es ist durchaus möglich, dass es einen Überraschungssieger bei den German Masters im Snooker gibt.

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Das war es dann schon wieder. Nach zwei Matches musste Titelverteidiger Mark Selby die Koffer packen.
Das war es dann schon wieder. Nach zwei Matches musste Titelverteidiger Mark Selby die Koffer packen.Foto: Imago/Contrast

Inzwischen ist es wohl so, dass das Tempodrom immer mehr zum Star der diesjährigen German Masters im Snooker wird. Schon am Donnerstagmorgen erwischte es einige prominente Profis zum Beispiel Mark Allen und Marco Fu. Fu hatte 2013 ja das Finale in Berlin erreicht, unterlag dort allerdings Allister Carter - der jetzt auch schon saftlos in Berlin ausgeschieden ist. Der bekanntesten Spieler scheiterte dann allerdings am späten Abend im Tempodrom, dessen zuvor vollen Ränge schon etwas leerer geworden waren: Titelverteidiger Mark Selby.

Der Weltranglistenerste und Vorjahressieger von Berlin zeigte eine zum Teil doch recht uninspirierte und nervöse Vorstellung gegen den Schotten Stephen Maguire, den er vor einem Jahr in Berlin noch geschlagen hatte. Da trafen die beiden Briten allerdings im Halb- und nicht im Achtelfinale aufeinander, der Engländer siegte 6:2. Es war Selbys bislang letzter Erfolg gegen den Schotten, beim 3:5 am Donnerstag offenbarte er in einem interessanten Spiel einige Schwächen. Drei Mal ging Selby in Führung, er hätte sogar im vierten Frame locker auf 3:1 davon ziehen können, doch scheiterte er zu oft die einfach erscheinenden Aufgaben. Als Maguire dann den siebten Frame gewann, kam Selby überhaupt nicht mehr ins Spiel.

Für den aktuell Weltranglistenelften Mark Allen war das Turnier schon vor dem Auftritt von Mark Selby beendet. Gegen Mark Joyce spielte der Nordire „viel zu vorsichtig“, wie er dem Internetportal „World Snooker“ sagte. „Mark hat seine Klasse einfach ausgespielt, dass muss ich akzeptieren.“

Am Freitag geht es nun mit interessanten Matches in Berlin weiter. Weltmeister Stuart Bingham trifft auf Ryan Day. Und zudem hat große belgische Talent Luca Brecel seinen nächsten Auftritt, der einstige U-19-Junioren-Europameister trifft auf Kurt Maflin. In Wales bei den "Welsh Open" hatte der inzwischen 20-jährige Brecel erstmals das Halbfinale eines Weltranglistenturniers erreicht. Dort besiegte er im Achtelfinale Mark Selby – das geht diesmal in Berlin nicht mehr.

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