Großer Preis von Europa : Vettel auch in Valencia Trainingsschnellster

Weltmeister Sebastian Vettel hat sich auch für den Großen Preis von Europa die Poleposition gesichert. Der Red-Bull-Pilot fuhr am Samstag im achten Versuch zum siebten Mal in dieser Saison auf Startplatz eins.

Karin Sturm
Wieder mal die Nummer Eins im Training: Weltmeister Sebastian Vettel.
Wieder mal die Nummer Eins im Training: Weltmeister Sebastian Vettel.Foto: AFP

Der Automobil-Weltverband Fia meldete sich vor dem Großen Preis von Valencia (am Sonntag ab 14 Uhr im Live-Ticker bei Tagesspiegel.de) noch einmal zu Wort. Der Fia-Renndirektor Charlie Whiting musste erklären, dass die kurzfristigen Regeländerungen nicht beschlossen wurden, um nur Red Bull und Sebastian Vettel auszubremsen. Am Samstag zeigte Vettel, dass dies nur mit dem schon in Valencia verbotenen Ändern der Motoreinstellungen zwischen Qualifying und Rennen auch gar nicht geklappt hätte. Der Weltmeister zeigte bei der Qualifikation auf dem winkligen Hafenkurs wieder einmal allen, wer derzeit der absolute Chef im Ring ist:

Zum siebenten Mal im achten Saisonrennen fuhr der Heppenheimer auf die Poleposition, vor seinem Teamkollegen Mark Webber und dem McLaren-Piloten Lewis Hamilton. „Die Leute haben erwartet, dass wir mehr verlieren als andere, aber dem hab ich vorher schon nicht zugestimmt“, sagte Vettel. „Man sieht ja, dass sich nichts geändert hat, also hätte man auch alles so lassen können, wie es war.“

Für das Rennen hofft er natürlich, „da anzukommen, wo wir losfahren, also ganz vorne.“ Zumindest von Lewis Hamilton wird er da am Start wenig Gegenwehr zu erwarten haben. Der Brite versprach nach zwei Chaosrennen zuletzt, „diesmal ganz vorsichtig zu Werke zu gehen und erst einmal nur zu versuchen, meinen Platz zu halten“.

Außer Timo Glock, der im unterlegenen Virgin 21. wurde, schafften es alle fünf anderen Deutschen unter die Top Ten. Adrian Sutil kam hinter Nick Heidfeld auf Rang zehn. Direkt davor stehen die beiden Mercedes. Nico Rosberg landete dabei als Siebenter einen Platz vor Michael Schumacher. „Im Moment befinden wir uns im Niemandsland“, sagte Schumacher desillusioniert.

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