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Paderborns Trainer Stephan Schmidt : "Ich fiebere mit Hertha"

07.12.2012 16:25 Uhrvon
Von Mariendorf in die ostwestfälische Provinz: Stephan Schmidt, 36, war U23-Kapitän und danach Co-Trainer der U19 bei Hertha BSC. 2011 wurde er mit dem VfL Wolfsburg U19-Meister. Seit Saisonbeginn trainiert er den Zweitligisten SC Paderborn. Foto: dapdBild vergrößern
Von Mariendorf in die ostwestfälische Provinz: Stephan Schmidt, 36, war U23-Kapitän und danach Co-Trainer der U19 bei Hertha BSC. 2011 wurde er mit dem VfL Wolfsburg U19-Meister.... - Foto: dapd

Am Samstag trifft Hertha BSC in Paderborn auf einen Ex-Herthaner: Paderborns Trainer Stephan Schmidt hat Boateng, Salihovic und Co in der U23 aufs Feld geführt und schon einige der heutigen Hertha-Profis trainiert.

Herr Schmidt, Sie sind gebürtiger Mariendorfer. Waren Sie als Kind Hertha-Fan?

Nein, in meiner Kindheit waren Litti und Icke Häßler die Helden, Berliner Jungs eben. Aber die haben ja woanders ihre Glanzzeit gehabt. Aber mein Vater ist noch in die Plumpe gegangen. Nach dem Bundesligaskandal 1971 hat er dem Verein den Rücken gekehrt.

Später haben Sie dort gespielt.
Das fand er dann super. Sein Herz hat ja nie aufgehört, für Hertha zu schlagen.

Als U-23-Kapitän spielten Sie mit Patrick Ebert, Sejad Salihovic, Ashkan Dejagah, und Kevin-Prince Boateng zusammen.

Wie war das?
Das war eine gute Schule für meine spätere Trainerarbeit.

Waren die so schlimm?
Nein, ich kann nur positiv über die Jungs sprechen. Die waren top motiviert und hatten einen großen Willen. Deswegen haben sie sich auch in der Bundesliga oder international durchgesetzt.

Wie sind Sie eigentlich Trainer geworden?

Irgendwann habe ich erkannt, dass es für die erste Spielklasse als Spieler nicht reicht. Nach meinem Sportmanagement- Studium habe ich vier Jahre als Dozent an der Eliteschule des Fußballs in Berlin, der Poelchau-Oberschule, gearbeitet. Nebenbei habe ich schon in der Hertha-Nachwuchsakademie das Training mitgeleitet und wurde dann Co-Trainer der U 19.

Wer hat Sie besonders beeinflusst?
Lucien Favre. Er war ein guter Mentor für mich. In der Zeit, in der ich bei ihm hospitiert habe, hat er meinen Blick auf den Fußball geprägt.

2009 wechselten Sie zum VfL Wolfsburg. Warum sind Sie denn nicht in Berlin geblieben?
Ich konnte in Wolfsburg nach dem Fußballlehrschein sofort als Cheftrainer der U 19 arbeiten. Bei Hertha war mir das nicht möglich.

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