Sport : Herthas Fans helfen beim Bau einer Schule

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Mit Herthas Hilfe wird Berlin ein Schulprojekt in Indonesien unterstützen. Der Berliner Bundesligist hatte sich Anfang des vergangenen Jahres, wenige Tage nach der Tsunami-Katastrophe in Südasien , bereit erklärt, mit einer Spende in Höhe von 250 000 Euro ein Projekt in der Krisenregion nachhaltig zu unterstützen.

Gestern nun verkündete Herthas Manager Dieter Hoeneß, dass im Rahmen der Berlin-Hilfe rund 300 000 Euro zusammengekommen seien. Der übergroße Teil der Spendensumme stammt von den Fans. Nach einer Idee von Kaj Lerby, Sohn des früheren dänischen Nationalspielers Sören Lerby, hatte Hertha im Frühjahr 2005 einen blauen Armreifen mit der Aufschrift „Berlin hilft“ auflegen lassen. Von diesem Kunststoffband (Verkaufspreis: fünf Euro) sind 40 000 Stück verkauft worden. Noch im vorigen Januar hatte Hoeneß gesagt: „D ie Mannschaft wird spenden , das Management und wir wollen auch die Fans einbinden, kleine Beträge zu geben.“ Damals war nicht absehbar, dass allein der Erlös der Armreifen 200 000 Euro einbringen würde.

Der Betrag, den der 28 Spieler umfassende Profikader stemmte, beläuft sich laut Deutschem Roten Kreuz auf rund 28 000 Euro . Hoeneß konnte sich an die genaue Summe nicht mehr erinnern, wie er gestern sagte. Für die Unterstützung bedankte sich Andreas Bode vom DRK- Landesverband Berlin. Das DRK Berlin hatte die Aktion „Hilfebrücke Berlin – Südasien“ ins Leben gerufen, zu dessen Partner vor einem Jahr neben der Handwerkskammer, der Berlin-Brandenburgischen Unternehmervereinigung auch Hertha BSC gewonnen worden war.

Bode und Hoeneß berichteten, dass die Spende in ein Projekt in Teunom (nahe Banda Aceh) fließt. Die Fertigstellung soll in einem Jahr erfolgen. Mit den Spenden aus Berlin wird eine eine Art Gymnasium für 270 Schülerinnen und Schüler entstehen. miro

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