In Unterzahl : Eintracht Braunschweig schlägt Erzgebirge Aue 4:2

Mit dem 100. Heimsieg in der Zweiten Liga hat Eintracht Braunschweig seine geringen Hoffnungen auf den Wiederaufstieg gewahrt. Erzgebirge Aue ist hingegen nun Tabellenletzter.

Umzingelt: Aues Bobby Wood geht nach einem Foul zu Boden.
Umzingelt: Aues Bobby Wood geht nach einem Foul zu Boden.Foto: dpa

Der Bundesliga-Absteiger gewann am Montagabend in Unterzahl mit 4:2 (1:2) gegen Erzgebirge Aue und ist mit fünf Punkten Rückstand auf den Relegationsrang Tabellen-Sechster. Vor 20.200 Zuschauern im Eintracht-Stadion erzielten Jan Hochscheidt (2. Minute), Hendrick Zuck (69.), Emil Berggreen (77.) und Marc Pfitzner (88./Foulelfmeter) die Treffer für die Eintracht, die Maximilian Sauer (70.) durch die Gelb-Rote Karte verlor. Die Gäste aus Sachsen fielen trotz einer starken Leistung in der ersten Halbzeit und Toren von Bobby Wood (11.) und Stipe Vucur (31.) auf den letzten Platz zurück.

Die Braunschweiger erwischten mit dem Führungstor durch den früheren Auer Hochscheidt einen blendenden Start. Der 27-Jährige verwertete bereits in der 2. Minute ein Zuspiel von Gerrit Holtmann, der sein Debüt bei den Profis gab. Der U23-Spieler war einer von drei Neuen im Team von Trainer Torsten Lieberknecht, der auf Angreifer Havard Nielsen verzichten musste. Der Norweger stand wegen Problemen mit der Halswirbelsäule nicht zur Verfügung.

Die Freude über das 1:0 währte im Eintracht-Lager allerdings nicht lange, denn schon in der 11. Minute wurden die Sachsen für ihre mutige Spielweise belohnt. Wood schloss ein Solo mit einem strammen 16-Meter-Schuss ins Toreck ab. Vucur sorgte für die Führung der Gäste, als er eine Flanke von Fabian Müller an Rafal Gikiewicz vorbeiköpfte. Gegen den eingewechselten Clemens Fandrich verhinderte der Eintracht-Keeper vor der Pause sogar das drohende 1:3 (41.).

Im zweiten Durchgang erhöhte die Eintracht den Druck und kam in Unterzahl zu einem hart erkämpften Erfolg. Nachdem Aues Keeper Martin Männel gegen Ken Reichel (56.) und Julius Düker (64.) pariert hatte, machten Zuck, Berggreen und Pfitzner den Braunschweiger Sieg perfekt. (dpa)

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