Ingolstadt - Eisbären 4:2 : Eisbären geben Sieg aus der Hand

Bitter Niederlage für die Eisbären: Nach einer zwischenzeitlichen 2:1-Führung verlieren die Berliner doch noch mit 2:4 in Ingolstadt.

Robert Senner

Die Eisbären Berlin wurden nach zuletzt zwei Siegen in Ingolstadt jäh gestoppt. Vor 3.621 Zuschauern verlor das Team von Trainer Don Jackson an der Donau mit 2:4. Die Zuschauer in der oberbayrischen Arena sahen einen relativ ereignisarmen ersten Abschnitt. Die beiden Keeper Rob Zepp und Ian Gordon wehrten alles ab, was auf ihren Kasten kam, was jedoch auch nicht recht durchdacht wirkte. Berlin fand bisweilen noch nicht zu seinem Spiel, was vor allem im Überzahlspiel deutlich wurde. Allerdings stand Ingolstadt bedeutend besser als in den letzten Partien. So konnte es also nur besser werden, und das wurde es auch im zweiten Drittel.

Während die Gastgeber weiterhin nahezu wie gelähmt an der Scheibe wirkten, wurden die Spielzüge der Eisbären nun sicherer und gefährlicher. Ein Überzahlspiel nutzen sie nach nur wenigen Sekunden zur Führung. Daniel Brière passte zurück an die blaue Linie und Mathew Foy mit einem Schlagschuss auf das Tor, der von Travis Mulock noch unhaltbar für Gordon im Kasten der Oberbayern abgefälscht wurde (34.). Drei Minuten später fiel wie aus dem Nichts der Ausgleich. Ingolstadts Craig Weller mit einem öffnenden Pass auf Oblinger und dessen Rückgabe nimmt Björn Barta sofort an. Der Puck landete auch zur Überraschung des ansonsten sicheren Rob Zepp im Netz. Aber bereits im direkten Gegenzug stellten die Gäste die Führung wieder her, als Mathew Foy den Puck direkt vor Gordon nur noch über die Linie stochern musste.

Im letzten Drittel brachten sich die Eisbären um den Lohn ihrer Arbeit. Während Ingolstadt jetzt plötzlich einige Gänge zulegte, merkte man, dass den Berlinern das Spiel gegen Mannheim noch in den Knochen steckte. Die Konzentration ließ nach und Fehler schlichen sich ein, was zu einigen Strafzeiten führte. Diese wurden von den Panthern eiskalt ausgenutzt. Durch drei Treffer von Sean O'Connor, Michel Periard und Derek Hahn drehten die Gastgeber plötzlich die Partie und ließen schlussendlich auch nichts mehr anbrennen. Zwar nahm Don Jackson drei Minuten vor dem Ende noch seinen Keeper vom Eis und versuchte, mit zwei Mann mehr noch den Rückstand aufzuholen, am Ende konnte der amtierende Meister aufgrund zu vieler Unkonzentriertheiten das Spiel jedoch nicht mehr drehen.

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