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Jürgen Klopp verlängert bis 2018 : "Er ist der perfekte Trainer für den BVB"

Jürgen Klopp hat seinen Vertrag als Trainer von Borussia Dortmund vorzeitig bis Juni 2018 verlängert. Auch seine Assistenten dürfen bleiben. Ebenso steht Sportdirektor Michael Zorc vor einer Verlängerung. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke zögert dagegen.

Aufwärmen vor dem internationale Schaukampf: Borussia Dortmunds Trainer Jürgen Klopp auf der Pressekonferenz vor dem Champions-League-Spiel gegen den SSC Neapel. Nuri Sahin schaut zwar etwas skeptisch, kann seine Bewunderung aber nicht verbergen.Weitere Bilder anzeigen
Foto: Imago
15.04.2015 17:34Aufwärmen vor dem internationale Schaukampf: Borussia Dortmunds Trainer Jürgen Klopp auf der Pressekonferenz vor dem...

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat den Vertrag mit seinem Cheftrainer Jürgen Klopp vorzeitig bis 30. Juni 2018 verlängert. Das gab BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke am Mittwoch in Dortmund bekannt. „Nichts bringt uns auseinander. Bis 2018 muss also keiner mehr anrufen“, kommentierte Klopp seine Unterschrift gewohnt leichtfüßig. Auch die Kontrakte mit den Klopp-Assistenten Zeljko Buvac und Peter Krawietz laufen bis zu diesem Datum. Jürgen Klopp betreut die BVB-Profis seit Juli 2008. Er wird zum Ende der laufenden Saison mit Ottmar Hitzfeld (1991 bis 1997) gleichziehen, der als einziger BVB-Trainer sechs ganze Jahre lang die sportliche Verantwortung trug.

„Da man nicht trennen soll, was zusammengehört, haben wir den Vertrag mit dem Cheftrainer und seinem Team erneut verlängert“, sagte Watzke. „Wir alle sind nach wie vor ein bisschen verliebt in diesen Verein und in die Art und Weise, wie die Dinge hier ablaufen“, fügte Klopp hinzu. Sportdirektor Michael Zorc betonte, Klopp stehe für die Weiterentwicklung dieser Mannschaft. „Er ist der perfekte Trainer für den BVB“, sagte Zorc.

Die 1000 Gesichter des Jürgen Klopp
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Auch Zorc selbst soll seinen Vertrag bis 2018 verlängern. „Ich habe mit Michael gesprochen. Wir werden uns bald zusammensetzen. Dass wir mit Michael verlängern, steht für uns außer Frage“, sagte Watzke am Mittwoch auf der turnusmäßigen Pressekonferenz vor dem Bundesligaspiel am Freitag gegen den VfB Stuttgart (20.30 Uhr/Sky). Der Geschäftsführer selbst ließ seine Zukunft über das Vertragsende hinaus offen. Den Betriebswirt haben offenbar Vorfälle beim Derby auf Schalke (3:1), als im Dortmunder Block Pyrotechnik gezündet worden war, nachdenklich gemacht.

„Mein persönliches Empfinden ist getrübt worden. Deswegen will ich keine Prognose machen. Außerdem bin ich der Unwichtigste“, sagte Watzke, der an der finanziellen Konsolidierung des noch 2005 von der Insolvenz bedrohten Clubs maßgeblichen Anteil hat. (dpa)

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