• KEINE WEITEREN PROTESTAKTIONEN DER FANS: Stuttgart und Bochum erreichen Viertelfinale

KEINE WEITEREN PROTESTAKTIONEN DER FANS : Stuttgart und Bochum erreichen Viertelfinale

Bochumer Jubel
Bochumer JubelFoto: dpa

Dank zweier Treffer binnen vier Minuten hat der VfB Stuttgart eine beachtliche Hinrunde mit dem Einzug ins Viertelfinale des DFB-Pokals abgeschlossen. Christian Gentner (31. Minute) und Vedad Ibisevic (35./Handelfmeter) mit seinem 18. Pflichtspieltreffer machten am Mittwochabend den 2:1 (2:0)-Sieg der Schwaben über den Zweitligisten 1. FC Köln perfekt.

Vor 27 500 Zuschauern musste der VfB nach dem Gegentor durch Christian Clemens (80.) aber noch einmal um die zweite Viertelfinal-Teilnahme nacheinander bangen. Doch die Rheinländer konnten das Blatt trotz eines wahren Sturmlaufs im zweiten Durchgang nicht mehr wenden, bei einem Lattentreffer nach einem Freistoß von Jajalo hatte Stuttgart Glück. Der FC verließ nach sechs Spielen ohne Niederlage erstmals wieder als Verlierer den Platz und kann sich nach dem Pokal-Aus nun ganz auf den Zweitliga-Alltag konzentrieren.

Der VfL Bochum bleibt dagegen doppelbelastet und erreicht das Viertelfinale. „Der Schlüssel zum Erfolg war die Sicherheit, die die Mannschaft durchgängig ausgestrahlt hat. Dabei sind wir am Anfang der zweiten Halbzeit fahrlässig mit unseren Möglichkeiten umgegangen“, sagte Karsten Neitzel nach dem 3:0 (1:0)-Sieg gegen 1860 München. Bochums Trainer, der erst einmal bis zum Saisonende

weitermachen darf, hat seine kleine Erfolgsserie also auch im DFB-Pokal fortsetzen und erstmals seit neun Jahren wieder das Viertelfinale erreichen können. Zlatko Dedic (30. Minute) und Marcel Maltritz (75./78.) sorgten mit ihren Toren vor 20 206 Zuschauern für den Erfolg gegen die Münchner, bei denen Guillermo Vallori (27.) wegen einer Notbremse die Rote Karte sah.

Das angekündigte Protestschweigen der Fans gegen das beschlossene DFL-Sicherheitspaket wurden in den Pokal-Begegnungen kaum umgesetzt. Die Atmosphäre und Lautstärke der Unterstützung in den Stadien wies keinen Protestcharakter auf. dpa

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