Sport : Kleines Lexikon für Wettanfänger

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Einfache Wettarten: Am einfachsten tippen Sie immer auf Sieg: Gewinnt Ihr Pferd, gewinnen Sie auch. Etwas sicherer ist die Platzwette: Ihr getipptes Pferd darf dann Erster, Zweiter oder Dritter werden. Reich werden Sie mit dieser Wettart nicht, aber zum Mitfiebern ist die Wette ausreichend.

Schwierige Wettarten: Bei der Zweier und Dreierwette müssen Sie die ersten zwei oder drei Pferde vorhersagen. Die Wahrscheinlichkeit ist nicht groß, kann aber ein kleines Vermögen bringen. Bei der Zwillingswette ist die Reihenfolge der beiden angekreuzten Pferde unwichtig – solange sie unter die ersten drei kommen.

Quote: Achten Sie auf die Eventualquote. Sie ergibt sich aus einem Schlüssel aus den eingezahlten Geldern für jedes Pferd. Die Quoten werden immer „für zehn" angegeben, setzen Sie also zehn Euro auf ein Pferd mit einer Quote von 25:10, erhalten Sie im Siegfall 25 Euro.

Führring: Am wichtigsten sind Ihre Augen. Gehen Sie an den Führring hinter der Tribüne und schauen Sie sich die Pferde an. Vertrauen Sie Ihrem Gefühl. Der Verstand hat viele Fachleute viel Geld gekostet. Pferderennen ist vor allem Glückssache.

Chancengleichheit. Damit jedes Pferd theoretisch die gleiche Siegchance hat, wird es den guten Pferden schwer gemacht. Die Pferde werden in entsprechende Klassen (Ausgleich I bis IV) eingeteilt. Gute Pferde erhalten Zusatzgewichte.

Totes Rennen: Wenn selbst das Zielfoto nicht über die beiden ersten Platzierungen entscheiden kann, dann spricht man von einem toten Rennen. Dann gibt es zwei Sieger und auch doppelte Quoten.

Warum wetten? Ziel der Pferderennen ist die Förderung der Zucht. Das Wetten dient der Selbstfinanzierung der Leistungsprüfung in der Zucht. 25 Prozent der Wettumsätze behält der Verein, 75 Prozent werden an die Wetter ausgeschüttet.iwo

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