Sport : Kommen und Gehen: Völler keine Dauerlösung und weitere Meldungen

weitere Meldungen

Völler keine Dauerlösung

Rudi Völler will seine Rolle als DFB-Teamchef nur in einem zeitlich überschaubaren Rahmen ausüben. "Ich sehe meine Zukunft nicht als Teamchef des DFB. Ich wollte nie Trainer werden und werde eines Tages wieder ins Management zurückkehren", sagte der 90-malige Fußball-Nationalspieler. Völler hatte unlängst seinen Abschied als Sportdirektor von Bayer Leverkusen bekannt gegeben und wird bis zur WM 2002 für den DFB tätig sein.

Lorant mit 1860 fast im Reinen

Werner Lorant wird seinen Vertrag als Trainer des Fußball-Bundesligisten 1860 München - laut "Kicker" - bis zum Jahr 2005 verlängern. Darauf sollen sich Präsident Karl-Heinz Wildmoser und Lorant geeinigt haben. Lorants Vertrag läuft ohnehin noch bis 2003. Das Besprochene müsse jetzt nur noch ins Reine geschrieben werden.

Sellimi mag nur noch Freiburg

Adel Sellimi vom Fußball-Bundesligisten SC Freiburg hat seine Meinung überraschend geändert: Der Tunesier teilte seinem Klub mit, dass er in dieser Saison keine Spiele für sein Heimatland mehr bestreiten werde und somit auch zum ersten Bundesligaspiel des Jahres am Sonnabend gegen Unterhaching zur Verfügung stehe. Zuvor hatte er seinen Arbeitgeber geärgert, weil er mit mehrtägiger Verspätung aus einem Trainingslager der Tunesier zurückgekehrt war.

Ein Nachfolger für Köpke

Fußball-Zweitligist 1. FC Nürnberg hat für die neue Saison Torwart Raphael Schäfer vom Regionalligisten VfB Lübeck verpflichtet. Der 21-Jährige unterschrieb beim Spitzenreiter der Zweiten Liga einen Vertrag bis 2004. Schäfer soll beim "Club" die Nachfolge von Andreas Köpke antreten, der zum Saisonende seine Karriere beenden wird.

Der Koloss tritt ab

Der "Koloss" Akebono, 1998 einer der Stars der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele in Nagano, beendet aufgrund anhaltender Verletzungsprobleme seine Laufbahn als Sumo-Ringer. Der 31-Jährige, der als erster nicht in Japan geborener Kämpfer höchste Sumo-Lorbeeren einheimste, klagt über Beschwerden in Knie und im Rücken. Der 2,03-Meter-Riese, in Hawaii geboren und 1996 in Japan eingebürgert, brachte in seinen Glanzzeiten 233 kg auf die Waage.

Young am Tumor operiert

Stürmer Jason Young (28) vom deutschen Eishockey-Vizemeister Kölner Haie wurde erfolgreich an einem Tumor im Bereich der Brustwirbelsäule operiert. Das Gewächs wurde bei einem knapp dreistündigen Eingriff in Mainz komplett entfernt. Es handelte sich um einen gutartigen Tumor. Young wird dem siebenmaligen Titelträger zwei bis drei Monate lang nicht zur Verfügung stehen.

Pause für Martin Reichel

Eishockey-Bundestrainer Hans Zach muss beim Kampf um die Olympia-Qualifikation auf Martin Reichel verzichten. Der 27 Jahre alte Stürmer der Nürnberg Ice Tigers zog sich im Spiel der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) am Sonntag gegen die Eisbären Berlin nach einem Ellbogenfoul von Peter Hammarström eine Schultereckgelenksprengung zu und fällt vier bis fünf Wochen aus.

Radprofi als Pflegefall

Gerd Audehm, bis 1996 Radprofi beim Team Telekom, könnte im Alter von 32 Jahren zum dauerhaften Pflegefall werden. Im Juli des vorigen Jahres erlitt Audehm beim Fitness-Training einen Herzstillstand. "Er trug einen Gehirnschaden davon, war jetzt lange Zeit in der Reha und soll Ende Januar entlassen werden", erklärte seine Ehefrau Dana. Er soll danach bei seinen Eltern weiter betreut werden.

Gascoigne wird operiert

Der ehemalige englische Fußball-Nationalspieler Paul Gascoigne vom FC Everton muss eine weitere Operation am Oberschenkel über sich ergehen lassen. Das Enfant terrible der Premier League hatte sich am 5. November 2000 im Ligaspiel gegen Aston Villa einen Muskelriss zugezogen, im Vorbereitungstraining in der vergangenen Woche bekam der 33-Jährige erneut Probleme. Die Ärzte rechnen mit einer weiteren Zwangspause von mindestens vier Wochen. In den letzten acht Partien, allesamt ohne Gascoigne, landete der Ortsrivale des FC Liverpool nur einen Sieg.

Beim Fernsehen verletzt

Eine Verletzung beim Fernsehen setzt den teuersten Abwehrspieler der Welt, Rio Ferdinand, außer Gefecht. Der Fußballprofi, für den Leeds United umgerechnet 62 Millionen Mark hinblättern musste, fehlt seiner Mannschaft im Punktspiel der englischen Premier League morgen gegen Aston Villa. Ferdinand, im November von West Ham United nach Leeds gewechselt, zog sich eine Bänderdehnung im Knie zu, weil er seine Füße während des Fernsehens gleich für mehrere Stunden lässig auf einen Tisch gelegt hatte.

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