Sport : Mailänder Skalen

Inter siegt 2:1 gegen Villareal, AC erkämpft sich bei Olympique Lyon ein 0:0

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Berlin - Die favorisierten Mailänder Klubs haben in der Champions League ihre Chance auf den gemeinsamen Halbfinal-Einzug gewahrt. Vorjahresfinalist AC Mailand erkämpfte sich am Mittwochabend beim französischen Meister Olympique Lyon ein verdientes torloses Unentschieden, Stadtrivale Inter brachte dem Überraschungsteam des FC Villarreal aus Spanien beim 2:1 (1:1) die erste Niederlage in der europäischen Königsklasse bei. Bereits am Dienstag hatten der FC Arsenal (2:0 gegen Juventus Turin) und der FC Barcelona (0:0 bei Benfica Lissabon) die Basis für ihr Weiterkommen gelegt. Die Rückspiele finden am Dienstag beziehungsweise Mittwoch kommender Woche statt.

Im Duell des heimstarken Geheimfavoriten aus Lyon mit dem AC Milan vergab der Achtelfinal-Bezwinger des FC Bayern München aus Norditalien vor der Pause ein besseres Resultat. Andrej Schewtschenko boten sich gleich drei Riesenchancen, doch Lyons Keeper Gregory Coupet verhinderte jeweils mit glänzenden Paraden den drohenden Rückstand. Auf der Gegenseite scheiterte Benoit Pedretti, der den gesperrten Brasilianer Juninho vertrat, am aufmerksamen Torhüter Dida (26.). Nach dem Wechsel verstärkte Olympique zwar seine Angriffsbemühungen, konnte seine Überlegenheit aber gegen den defensivstarken Serie-A-Klub nicht in Treffer ummünzen.

Tore fielen dafür im Mailänder Giuseppe-Meazza-Stadion, wo die Partie gleich mit einem Paukenschlag begann. Nach nur 46 Sekunden war Diego Forlan per Abstauber zum 1:0 für den Provinzklub aus der Nähe von Valencia zur Stelle. Doch dem Brasilianer Adriano (7.) gelang nach einem Patzer von Juan Manuel Pena rasch der Ausgleich für Inter, das fortan mit großem Einsatz um seine letzte Chance auf einen großen Titel kämpfte. Das wurde belohnt, als nach Wiederanpfiff dem für Alvaro Recoba eingewechselten Obafemi Martins (55.) das 2:1 gelang. Die Chance der Gäste zum Ausgleich bot sich Juan Ramon Riquelme, der mit einem tollen Freistoß jedoch nur die Latte traf. dpa

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