Masters-Turnier : Haas erreicht Achtelfinale von Paris

Thommy Haas hat seine Chance auf eine Teilnahme beim Master-Cup in Shanghai gewahrt. Beim Turnier in Paris erreichte der Hamburger das Achtelfinale. Nicolas Kiefer schied in der ersten Runde aus.

Thommy Haas
Vielleicht doch dabei? Thommy Haas hat noch Chancen auf das Masters-Finale. -Foto: dpa

ParisMit einer wenig berauschenden Pflichtübung hat sich Thomas Haas beim Masters-Series-Turnier in Paris ins Achtelfinale gesiegt und seine Chance auf eine Teilnahme beim Masters Cup in Shanghai gewahrt. Nach einem Freilos in Runde eins bezwang der Tennisprofi aus Hamburg am Dienstag nach 116 Minuten den serbischen Qualifikanten Janko Tipsarevic mit 6:3, 6:7 (5:7), 6:3. In der Runde der letzten 16 trifft die deutsche Nummer eins auf den Sieger der Begegnung zwischen Fernando Gonzalez (Chile) und Michael Juschni (Russland). Der Hannoveraner Nicolas Kiefer ist unterdessen nach seinem 5:7, 3:6-Erstrunden-Aus gegen den Schweizer Stanislas Wawrinka bereits in den Ferien.

Nach der Erstrundenpleite in Madrid und seiner Absage vergangene Woche in Lyon, als er wegen Magenproblemen passen musste, war Haas mit gemischten Gefühlen nach Paris gereist. "Die Woche Pause hat gut getan, ich versuche, hier noch so gut es geht zu spielen, aber ich bin eigentlich gar nicht so geil auf Shanghai", erklärte der 29- Jährige und musste sich für diese Aussage in zahlreichen Internetforen wütende Reaktionen enttäuschter Fans gefallen lassen.

Konzentrationsverlust im zweiten Satz

Immerhin begann er gegen Tipsarevic, als wolle er beim Saisonfinale der besten acht Profis mit aller Macht dabei sein. Haas machte den Druck, Tipsarevic die Fehler. Nach schnellem Gewinn des ersten Satzes und einem Break zum 2:0 im zweiten Durchgang deutete alles auf einen kräftesparenden Erfolg hin, doch dann verlor der Wahl-Amerikaner aus unerklärlichen Gründen die Konzentration und baute so den Serben auf. Tipsarevic, in der Weltrangliste auf Rang 64 notiert, entschied den Tie-Break souverän für sich, kassierte dann aber im dritten Satz nach einem Punktabzug wegen Schlägerwerfens das entscheidende Break zum 3:5.

Haas hatte an das bisher einzige Duell der beiden keine guten Erinnerungen. In Wimbledon war er 2005 beim Aufwärmen auf einen Ball getreten und hatte die Partie beim Stand von 2:6, 1:2 verletzungsbedingt aufgeben müssen. In Frankreichs Hauptstadt stimmte am Dienstag wenigstens das Ergebnis. (mit dpa)

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