NACHGEFRAGT BEI ANDREJ WORONIN : „Das hatte ich mir anders vorgestellt“

Andrej Woronin, wie haben Sie sich unmittelbar nach ihrem ersten Tor für Hertha gefühlt?

Natürlich war ich sehr glücklich, dass ich das Tor gemacht habe. Aber genau so glücklich bin ich darüber, dass wir hier gewonnen haben.

Dass Sie ausgerechnet gegen Ihren alten Arbeitgeber getroffen haben, ist nichts Besonders für Sie? Warum haben Sie nach dem Treffer so verhalten gejubelt?

Aus guten Gründen. Ich habe doch an Leverkusen ausschließlich gute Erinnerungen. Ich war drei Jahre dort und habe immer ein Super-Verhältnis zu den Fans gehabt. Da hat man Respekt. Ich hatte mir das mit meinem ersten Tor für Hertha ein bisschen anders vorgestellt. Ich hätte lieber im Olympiastadion getroffen.

Nach einem Sieg Ihrer neuen Mannschaft sah es in Leverkusen aber lange nicht aus, oder?

Das stimmt. Leverkusen hat eine offensivstarke Mannschaft. Aber wir waren geduldig und wussten, dass sie anfällig sind, wenn man schnell nach vorne spielt. Und genau das haben wir in der zweiten Halbzeit gemacht und dann waren wir eben ein Tor besser.

Was bedeutet der dritte Auswärtssieg für Hertha?

Also ich hoffe, dass jetzt endlich mal im Umfeld ein bisschen Ruhe einkehrt. So schlecht stehen wir ja nach sieben Spieltagen nicht da.

Aufgezeichnet von Claus Vetter.

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