NACHGEFRAGT BEI MARCO DJURICIN (17) : „Unglaublich! So sah ich wohl auch aus“

Herr Djuricin, nach einer Viertelstunde werden Sie eingewechselt und schießen Hertha mit zwei Toren zum 3:2-Sieg. Wie gefällt Ihnen diese Geschichte?

Sehr gut, besser hätte es nicht laufen können. Zwei Tore zum Einstand, das ist Gänsehaut pur. Ich möchte mich bei meinenMitspieler bedanken, die mich großartig unterstützt haben. Und ich wünsche, dass Rob Friend schnell fit wird.

Ihr Sturmkollege hatte sich nach wenigen Spielminuten bei einem Fallrückzieher verletzt. Sie mussten sofort rein.

Ja, und ich habe gleich einen guten Kontakt zum Spiel gefunden.

Vor allem Ihr Tor zum 3:2 war sehenswert. Sie haben den Ball aus dem Fußgelenk geschüttelt.

Oh ja, das muss gut ausgesehen haben. Im Ernst: Als ich die herrliche Vorlage von Ronny gespielt bekam, habe ich aufgeschaut und mich dann für diesen direkten Abschluss entschieden. Am Ende ist es aber egal, wie die Tore fallen, Hauptsache, sie fallen.

Sie machten nach dem Tor eine merkwürdige, irgendwie unsichere Pose.

Das war auf keinen Fall cool gemeint. Ich war so glücklich wie überrascht, so dass ich erst gar nicht wusste, was ich machen soll. Ich fühlte mich unglaublich, und so sah ich dann wohl auch aus.

Die Hertha-Fans haben Sie nach dem Spiel gefeiert wie einen Helden. Macht Ihnen das keine Angst?

Das ist keine Frage der Angst. Ich möchte mich weiterentwickeln. Ich wer- de Anfang der Woche einen Vierjahresvertrag unterschreiben. Ich habe mich für Hertha entschieden.

– Interview: M. Rosentritt

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