Sport : Nachgefragt: Was macht Nello mit Capello?

Guten Tag[vor ein paar Minuten s],Herr di Martino[vor ein paar Minuten s]

Guten Tag, Herr di Martino, vor ein paar Minuten sind in der Redaktion nette Fotos von Ihnen aufgetaucht. Fabio Capello läuft neben Ihnen her und strahlt.

Wirklich? Na wir Italiener, wir sind einfach glückliche Menschen.

Im Moment müssten Sie ja besonders glücklich sein. Ihr Freund Capello ist mit dem AS Rom zum Trainingslager in der Stadt.

Ach, der Fabio und ich. Wir kennen uns seit über 30 Jahren. Dabei haben wir nie in einer Mannschaft gespielt. Wir haben uns eben immer wieder gesehen. Bei Fußballspielen, bei Turnieren. Vor ein paar Wochen, als ich zu Hause bei meiner Schwester in Sorrento war, da haben Fabio und ich uns getroffen. Ich glaube im Juni war das. Sorrento und Rom liegen 160 Kilomter auseinander.

Capello trainiert auf dem Olympiagelände gleich neben Hertha BSC, wo Sie als Torwarttrainer tätig sind. Sie treffen sich bestimmt heute Abend, oder?

Vielleicht machen wir einen Spaziergang. Oder wir gehen einen Espresso trinken und plaudern. Aber viel Zeit hat der Fabio ja nicht. Und ich muss schließlich auch arbeiten.

Nebenbei aber haben Sie mal eben so Capellos Trainingslager in Berlin mitorganisiert.

Er hat mich vor einiger Zeit gefragt, ob in Berlin nicht was zu machen wäre. Ich habe ihm dann ein bisschen geholfen, ein bisschen telefoniert. Die Römer waren im letzten Jahr bereits in Berlin. Dann sind sie Meister geworden. Fabio hat es hier gut gefallen.

Und was machen Sie mit ihm? Zeigen Sie ihm Brandenburger Tor und Potsdamer Platz?

Ich zeige dem Fabio unseren Teufelsberg. Ich kenne da einige qualvolle Steigungen. Unsere Spieler müssen in der Vorbereitung da auch immer hoch.

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