NBA : Dallas gewinnt knapp und pausiert als Spitzenreiter

Mit einem knappen 80:77 gegen die Houston Rockets haben Dirk Nowitzkis Dallas Mavericks vor der viertägigen NBA-Spielpause einen komfortablen Vorsprung vor Konkurrent Phoenix herausgespielt.

Boston - Die Dallas Mavericks sind mit einem Sieg in die wegen des All-Star-Games viertägige Spielpause der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA gegangen. Am Donnerstagabend gewann der Vizemeister das texanische Duell bei den Houston Rockets mit 80:77. Beim 44. Saisonsieg war Dirk Nowitzki mit 26 Punkten bester Werfer seines Teams. Bei den Gastgebern, die über die gesamte Spielzeit ebenbürtig waren, überzeugte Tracy McGrady mit 27 Zählern. Beide Spieler stehen am Sonntag zusammen in der Auswahl der Western Conference beim All-Star-Game in Las Vegas.

Vor 18.270 Zuschauern wirkten die Gäste zunächst konzentrierter und führten nach neun Minuten mit 21:12. Anschließend erlaubte sich der Spitzenreiter jedoch acht Fehlwürfe nacheinander und Houston nutzte diese fünfminütige Schwächephase der "Mavs" und zog auf 25:21 davon.

McGrady macht Nowitzki das Leben schwer

Das Duell der texanischen Dauerrivalen war ständig ausgeglichen und spannend, kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Die Rockets verstanden es in der ersten Halbzeit, Dirk Nowitzki fast komplett aus dem Spiel zu nehmen. Besonders Tracy McGrady erwies sich als unangenehmer Gegenspieler des Deutschen, der es bis zur Pause nur auf acht Punkte brachte. "Wir haben versucht, ihre Offensive einzuschränken und dabei besonders auf Dirk geachtet", meinte ein zufriedener McGrady bei der 45:38-Halbzeitführung.

"Unsere Körpersprache hat mir in der ersten Halbzeit überhaupt nicht gefallen", kritisierte hingegen Dallas-Trainer Avery Johnson. "Wir mussten ganz einfach aggressiver werden", so Johnson weiter. Vor allem sein Führungsspieler, Dirk Nowitzki, setzte im zweiten Spielabschnitt dann wie gewohnt offensive Akzente und lieferte sich zudem mit McGrady ein abwechslungsreiches Duell um den besten Werfer des Abends.

Drei Siege innerhalb von fünf Tagen

Die finalen Punkte setzte letztlich aber keiner der beiden Superstars, sondern Jason Terry. In der Schlussphase drehte der 29-Jährige das Spiel zu Gunsten seiner Mavericks, indem ihm bei einem 74:77-Rückstand die letzten sechs Zähler der Partie gelangen und Dallas so als 80:77-Sieger die Arena verließ. "Das sind so diese Abende, an denen du lange Zeit einfach nichts triffst und trotzdem musst du es immer wieder versuchen, bis das Ding letztlich reingeht", meinte Terry, der vor seinem furiosen Finale nur drei Punkte erzielt hatte.

Für Dallas endeten damit die drei Auswärtsspiele innerhalb von fünf Tagen mit drei Siegen. "Das macht mich wirklich stolz. Und wenn es drei Siege gegen die Mannschaft meines Sohnes gewesen wären, was zählt sind drei Erfolge", betonte Johnson. Dallas hat durch den Sieg in Houston seinen Vorsprung an der Spitze der NBA ausgebaut. Die Mavericks führen die Liga jetzt souverän vor den Phoenix Suns an, die fünf Spiele weniger gewonnen haben.

Im zweiten Donnerstagspiel gewannen die Cleveland Cavaliers mit 114:108 bei den Los Angeles Lakers. LeBron James gelangen dabei 38 Punkte. Für die Lakers, bei denen Kobe Bryant auf 34 Zähler kam, war es die fünfte Niederlage nacheinander. (tso/dpa)

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