Noch ein Eisbär weniger : Olver fehlt gegen München

Nach zwei Heimniederlagen in Folge wollen die Eisbären am Sonntag unbedingt gegen München gewinnen. Allerdings fällt mit Darin Olver bereits der vierte Berliner Stürmer aus.

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Es muss auch mal ohne Olver gehen. Tallackson und Co. beim Jubel. Foto: Kitty Kleist-Heinrich
Es muss auch mal ohne Olver gehen. Tallackson und Co. beim Jubel.Foto: Kitty Kleist-Heinrich

Auswärts haben sich die Eisbären zuletzt wohler gefühlt als in Berlin. Das 1:0 am Freitag in Augsburg war der dritte Auswärtssieg des deutschen Eishockeymeisters in Folge. Zuhause dagegen haben die Eisbären zuletzt zwei Mal verloren. Trotzdem habe er bei der Deutschen Eishockey-Liga nicht um eine Verlegung des für Sonntag angesetzten Heimspiels gegen den EHC München (14.30 Uhr) ersucht, sagt Trainer Don Jackson und lacht. „Wir spielen natürlich in Berlin und wollen unserem Publikum endlich auch mal wieder etwas zeigen.“
Gegen Krefeld (4:6) und Hannover (2:3) zeigten es die Gegner den Eisbären. Jackson glaubt aber, dass sein Team inzwischen sein neues eher defensiv ausgerichtetes Konzept verinnerlicht hat. „Das Problem ist, dass fast alle Gegner versuchen, uns auszukontern. Wenn wir besser nach hinten arbeiten, kann uns keiner überraschen.“ Den Augsburgern sei das nicht gelungen. Und schließlich war auf zwei ehemalige Augsburger am Freitag Verlass: Darin Olver bereitete das einzige Tor vor, Barry Tallackson schoss es. Betrüblich ist für die Eisbären, dass sich Olver leicht am Oberkörper verletzte, wie Jackson sagt. Die genaue Stelle der Verletzung verrät der Trainer nicht.

Somit fällt den Eisbären gegen den Tabellenelften aus München nach Denis Pederson (Kreuzbandriss), Stefan Ustorf (Nackenverletzung) und Mads Christensen (Fingerbruch) der vierte Stürmer aus. Als Ersatz wird der erst 18 Jahre alte Vincent Schlenker zum Einsatz kommen, er ist nicht im Kader für die am Sonntag beginnende B-WM der U-20-Nationalmannschaft. Trotzdem haben die Berliner so nur zehn Angreifer. „Das muss kein Nachteil sein“, sagt Jackson. „In Augsburgs stimmte der Teamgeist bei uns, das stimmt mich optimistisch.“

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