Nürnberg - Düsseldorf 2:0 : Nürnberg übertrumpft die Fortuna

Kurz vor der Winterpause kommt der 1. FC Nürnberg wieder besser in Fahrt und schafft mit einem 2:0-Sieg über Düsseldorf Abstand zwischen sich und den Abstiegsplätzen. Sebastian Polter brachte die Gastgeber in Führung, ehe der beste Mann auf dem Platz den Endstand herstellte.

Sebastian Polter (r.) jubelt nach seinem Tor zum 1:0 mit Vorlagengeber Sebastian Feulner.
Sebastian Polter (r.) jubelt nach seinem Tor zum 1:0 mit Vorlagengeber Sebastian Feulner.Foto: dpa

Durch einen couragierten Auftritt sicherten sich die Franken beim 2:0 (1:0) gegen Fortuna Düsseldorf am Samstag ihren fünften Saisonsieg und haben nun schon sieben Zähler Vorsprung auf den Relegationsrang. Mit einem stark aufgelegten Markus Feulner als Ersatz für den erkrankten Hiroshi Kiyotake im Kreativzentrum dominierte der FCN den Gegner, der vor allem in der eigenen Defensive anfällig war. Ohne ihre Stammverteidiger Jens Langeneke und Stelios Malezas wurde für die Fortunen fast jeder Angriff zur ernsthaften Gefahr – auch wenn Nürnberg vor 37.041 Zuschauern nur zwei Treffer durch Sebastian Polter und Feulner gelangen.

Nach verhaltener Anfangsphase wurden die Nürnberger agiler. Timo Gebhart (15.) und Polter (19.) vergaben aus kurzer Distanz die ersten ganz dicken Chancen – vorausgegangen war jeweils eine hervorragende Vorarbeit von Feulner, der seine beste Saisonvorstellung zeigte. Beim dritten Mal klappte es dann aber: Polter nahm Feulners flachen Pass auf, ließ Fortuna-Abwehrmann Juanan ins Leere laufen und vollstreckte mit einem Schuss ins kurze Eck.

Die Fortuna fand zunächst keine Mittel gegen die fußballerisch klar überlegenen Nürnberger. Im eigenen Strafraum herrschte ständig Alarm, vorn klappte fast nichts – mal abgesehen von einer Möglichkeit, die Axel Bellinghausen überhastet vergab (21.). Noch eher ein Tor verdient gehabt hätten allerdings die sehenswerten Kopfbälle der Nürnberger Timm Klose (31.) und Javier Pinola (41.) – doch Fortuna-Keeper Fabian Giefer reagierte jeweils hervorragend.

Zumindest etwas gefährlicher wurde der Aufsteiger nach der Pause. Mit zunehmender Spieldauer begnügten sich die Franken damit, hinten einigermaßen kompakt zu stehen, anstatt weiter nach vorne Akzente zu setzen. Diese Passivität führte zu mehr Düsseldorfer Ballbesitz und drei guten Ausgleichschancen, die Dani Schahin (60./83.) und Kapitän Andreas Lambertz (69.) aber nicht verwerten konnten. Matchwinner Feulner traf dafür in der Nachspielzeit zum 2:0. (dpa)

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