Sport : Nürnberg - Hamburger SV: Barbarez will was auf die Fresse

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Bundesliga-Tippspiel: Das interaktive Fußball-Toto von meinberlin.de Das Stadionmagazin des 1. FC Nürnberg sah aus wie ein Satireheft. Vorne in großen Buchstaben der Hinweis, dass "Pagelsdorfs Erben" im Frankenstadion spielen. Eine kleine Stichelei, so als wolle man den Gegner aus Hamburg an seine erfolglose Trainersuche erinnern. Es könnte aber auch am Erscheinungsbild des HSV liegen, das derartige Begrüßungen herausfordert. Von stolzen Erben war vor 31 200 Zuschauer nichts zu spüren. Beim 0:0 in Franken traten die Hamburger vielmehr wie verängstigte Mitarbeiter eines Unternehmens auf, das auf den Konkursverwalter wartet. Der Retter könnte Kurt Jara heißen. Doch der FC Tirol muß sich derzeit einem Proteststurm seiner Fans erwehren. Trainer Jara ist äußerst beliebt, und zu den Deutschen soll er auf keinen Fall abgegeben werden. "Wir brauchen einen, der uns was auf die Fresse gibt", sagte Sergej Barbarez. Der Stürmer war der einzige der defensiv eingestellten Hamburger, der auf dem Spielfeld lebendig wirkte, und er vergab in der 68. Minute auch die einzige Torchance. Nürnbergs Torwart Kampa parierte prächtig.

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