Sport : OSP-Service baut Berliner Dominanz aus

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Die Begeisterung der DEU-Spitze hielt sich in Grenzen. "Die Vereinbarung dokumentiert die bestehende Zusammenarbeit. Wir hoffen auf Synergieeffekte und möchten auch die psychologische Beratung ausbauen", war von Angela Siedenberg, Präsidentin der Deutschen Eislauf-Union (DEU), zu vernehmen. DEU-Sportdirektor Udo Dönsdorf bestätigte: "Berlin ist bereits dominant im nationalen Bereich. Wenn der Vertrag optimal umgesetzt wird, sollte das dem deutschen Eiskunstlaufsport nur hilfreich sein." Vielleicht ist die Zurückhaltung damit erklärbar, dass die Initiative für die Vereinbarung zwischen dem Olympiastützpunk (OSP) Berlin und dem DEU-Bundesstützpunkt Berlin von beiden Partnern ausging. Und nicht vom DEU-Präsidium. Um so zufriedener über den Coup wirkten gestern im Erika-Heß-Stadion, wo die ersten Kurzprogramme der Deutschen Meisterschaften absolviert wurden, OSP-Leiter Jochen Zinner und Reinhard Ketterer, Berlins Bundesstützpunkt (BSP)-Leiter Eiskunstlauf. Das gestern unterzeichnete Schriftstück festigt den Status beider Institutionen - sowohl den des OSP Berlin wie auch den des BSP als jeweilige Nummer eins Deutschlands. Angesichts zu erwartender Kürzung von Finanzmitteln seitens des Bundesinnenministeriums nicht ganz unwichtig. Profitieren werden vom Vertrag 20 Eiskunstlauf-Bundeskader bei medizinischer Betreuung, technischer Begleitung, Laufbahnberatung. Selbst bei der Sanierung der Eishallen im Sportforum oder in der Heyse-Straße tritt der OSP in Aktion.

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