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Sport : Philosophie, Rihanna und Abstiegstabelle

17.12.2012 00:00 Uhr
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Foto: dpa - Foto: dpa

Frankfurt feiert die beste Hinserie eigenwillig.

Wolfsburg - Auch nach der besten Bundesliga-Hinserie seit Einführung der Drei-Punkte-Regelung werden in der Kabine von Eintracht Frankfurt noch die fehlenden Punkte bis zum Klassenverbleib hochgerechnet. 30 Zähler sind Armin Veh nicht genug. „Es fehlen immer noch zehn“, sagte der Trainer des Aufsteigers nach dem 2:0 am Samstag beim VfL Wolfsburg.

Den Sieg an alter Wirkungsstätte schien der 51-Jährige dennoch besonders zu genießen. Im Kabinentrakt derWolfsburger Arena, aus der er vor drei Jahren als VfL-Trainer noch hinaus gejagt worden war, fiel er jedem seiner Spieler lachend um den Hals. „Ich bin heute wirklich sehr zufrieden.

Zumal ich jetzt Urlaub habe“, feixte Veh. Nach 17 Spielen überwintern die Hessen auf einem Champions-League-Rang. „Wenn das vor der Saison einer gesagt hätte, der wäre doch in ganz Deutschland für verrückt erklärt worden“, bemerkte Bruno Hübner. Auch der mitten im Winter braun gebrannte Sportdirektor war in Urlaubsstimmung, als er in die Eintracht-Kabine schritt, wo bei lauter Musik der Sängerin Rihanna Partylaune herrschte. „Besser kann man es als Aufsteiger nicht spielen. Das ist einfach nur gut“, sagte Hübner euphorisiert. Frisch frisiert und gestylt wirkte der 51-Jährige, als sollte die sensationelle Hinserie gebührend gefeiert werden.

Doch Veh ermahnte sein Team, auf dem Boden zu bleiben. Schon vor Wochen versah er die Kabine mit der Abstiegskampf-Tabelle. „Die wird immer erneuert“, berichtete Veh, trotz 21 Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge. Wo soll der wundersame Weg der Eintracht noch hinführen? Die mitgereisten Fans sangen in Wolfsburg vom Europapokal. Wichtiger ist Veh, der Eintracht eine Identität zu geben. „Jeder Verein sollte eine Philosophie haben“, dozierte er. „Auch wenn es mal auf die Mütze gibt. Am Ende sollten die Zuschauer doch immer wegen unseres Fußball-Stils ins Stadion kommen.“ dpa

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