Sport : Preetz steht noch auf Ribbecks Rechnung

59 Tage vor dem Start der Europameisterschaft in Belgien und den Niederlanden hat DFB-Teamchef Erich Ribbeck den Großteil seines 22-köpfigen EM-Aufgebots preisgegeben. "Der Kader für die EM steht weitgehend, ich habe rund 25, 26 Spieler im Kopf. Es ist nicht so, dass mir Spieler fehlen. Im Gegenteil. Es wird eine meiner schwersten Aufgaben, Kandidaten zu streichen und es diesen dann mitzuteilen", erklärte der Teamchef.

In der "Bild-Zeitung" hatte der 62-Jährige zuvor erklärt, dass 16 Spieler aus dem 17-köpfigen Aufgebot des EM-Tests vom 29. März in Kroatien (1:1) dabei sein werden. "Ich werde wohl nur einen streichen, ohne dass ich einen Namen nenne. Hinzu kommen Jeremies, Scholl, Bode, Babbel, Deisler - falls er nach seiner Leistenoperation fit wird. Als dritter Torwart wahrscheinlich der Hamburger Butt." Ribbeck will offiziell nach dem letzten Bundesliga-Spieltag am 20. Mai sein EM-Aufgebot benennen, Meldeschluss bei der Europäischen Fußball-Union Uefa ist der 1. Juni (12.00 Uhr).

"Auf der einen Seite ist es gut, wenn die Spieler frühzeitig wissen, woran sie sind. Auf der anderen Seite kann ich zu diesem Zeitpunkt der Saison aber auch noch keinem potenziellen Kandidaten eine Absage erteilen. Denn es kann an den restlichen Spieltagen noch so viel passieren. Und wenn ich dann einen nachnominiere, fühlt er sich womöglich als Notstopfen", schildert Ribbeck seine Probleme. "Möglicherweise nominiere ich einen weiteren Stürmer. Preetz, Jancker oder Zickler", ergänzte Ribbeck, der aber auch den Leverkusener Carsten Ramelow noch auf der Rechnung hat.

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