Saisonstart in der DEL : Wer stoppt die Eisbären?

Die Konkurrenz hat Respekt vor dem sechsmaligen Meister aus Berlin. Doch einige Klubs glauben, dass die Eisbären diesmal zu schlagen sind. Wir haben uns umgehört.

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Schwer aufzuhalten. Travis Mulock (M.) im Duell mit zwei Hamburgern.
Schwer aufzuhalten. Travis Mulock (M.) im Duell mit zwei Hamburgern.Foto: picture alliance / dpa

Die Eisbären sind seit fast einem Jahrzehnt die dominierende Mannschaft in der Deutschen Eishockey-Liga. Auch in der am Freitag beginnenden Saison sind sie wieder der Favorit auf den Titel – auch wenn einige glauben, dass die Berliner diesmal patzen könnten. Wir haben nachgefragt bei Trainern, Managern und Spielern der anderen 13 Klubs der Liga:

ALEXANDER WEIß, Angreifer Kölner Haie

„Es gibt nur einen Favoriten auf die Meisterschaft: die Eisbären. Die finden immer einen Weg, ein Spiel zu gewinnen – sie bringen eine regelrechte Siegermentalität mit aufs Eis. Ihr Erfolg beruht darauf, dass der Kern der Spieler seit Jahren derselbe ist. Im Play-off-Finale hat Mannheim aber gezeigt, dass die Berliner bezwingbar sind und Schwächen haben. Diese muss man dann schnell erkennen und ausnutzen, denn lange hält so eine Phase bei den Eisbären nicht an.“

MARCO STICHNOTH, Manager Hannover Scorpions

„Ingolstadt, Hamburg und Mannheim sind in der Lage, die Eisbären zu stoppen – wenn sie die volle Leistung bringen. Mit angezogener Handbremse werden die Eisbären sicher nicht durch die Saison marschieren können."

JASON DUNHAM, Sportlicher Leiter Straubing Tigers
„Wenn man in acht Jahren sechs Titel gewinnt, dann spricht das für sich. Jeder hat Respekt vor der Tradition und der Leistung der Eisbären. Sie leisten so großartige Arbeit, dass wir alle was von ihnen lernen können. Zu schlagen sind sie nur, wenn man über 60 Minuten hart und am Limit spielt.“

LARRY MITCHELL, Trainer Augsburger Panther
„Ich habe größten Respekt vor den Berlinern, weil die immer den größten Siegeswillen haben. Aber von der Wahrscheinlichkeit ist diesmal jemand anderes dran. Ich glaube, dass Ingolstadt Meister wird.“

JEFF TOMLINSON, Trainer Nürnberg Ice Tigers
„Die Eisbären sind nicht zu schlagen (lacht). Nein, das stimmt nicht. Ich glaube, man muss mit ihnen mitlaufen, hart und nicht abwartend spielen, sie mit eigenen Waffen schlagen.“

CHRISTIAN BRITTIG, Trainer Düsseldorfer EG
„Die Eisbären sind nur schwer zu schlagen. Sie haben den größten Etat und die meiste Erfahrung. Zu stoppen sind sie dennoch. Dazu gehört im Falle der Eisbären aber ein unerhörter Einsatzwille und eine riesige Kampfbereitschaft.“

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