Sport : Schneller als Elber

Fußballer Lars Scheunert zu seinem Treffer nach acht Sekunden

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LARS SCHEUNERT

spielt in der Oberliga für den FV Motor Eberswalde. Am Sonntag schoss der

24-Jährige schon nach acht Sekunden ein Tor.

Foto: FV Eberswalde

Herr Scheunert, Sie brauchten nach dem Anstoß nur acht Sekunden, um für den FV Motor Eberswalde in der Oberliga ein Tor zu erzielen. War das ein Gesprächsthema bei der Arbeit?

Ja, einige Kollegen bei der Sparkasse wussten natürlich Bescheid und haben mich darauf angesprochen. Da ich aber nicht im Kundendienst tätig bin, ist es dabei auch geblieben.

Und wie kam das Tor zustande?

Naja, wir haben den Anstoß ausgeführt, dann gab es einen langen Ball nach vorne. Der wurde per Kopf verlängert und mir von einem Mitspieler aufgelegt. Ich habe dann einfach nur noch draufgehalten und der Ball war drin.

Das klingt geplant. War diese Variante im Training einstudiert?

Nein, das haben wir nicht geübt. Wir wollten aber mit langen Bällen operieren und so zum Erfolg kommen. Das ist uns in diesem Spiel ganz gut gelungen.

Sind Sie jetzt der Star im Team?

Ach nein, meine Mitspieler und der Trainer haben sich gefreut, wie über jeden anderen Treffer auch. Eigentlich war das ja auch ein Tor wie jedes andere. Das ist nichts besonderes. Außer natürlich, dass es so früh gefallen ist.

In der Bundesliga haben Giovane Elber und Ulf Kirsten die schnellsten Tore erzielt – nach elf Sekunden. Sie waren schneller. Erfüllt Sie das mit Stolz?

Ja, das ist schon ganz okay. Aber insgesamt war das alles nichts Weltbewegendes. Es war ein ganz normales Tor. Außerdem ist das Spielniveau in der Oberliga ja auch viel niedriger.

Das Gespräch führte Christopher Buhl.

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